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26.10.1990

Gastronomie in Köln

Mumm-Bar

St. Apernstr. 17

Inhaber Lutz Langer

geöffnet: 12.00 - 1.00 Uhr

Zeitlos elegante Bar für Leute, die gern Sekt und Champagner genießen.

Moderne Zeiten

Auf dem Berlich 1

Geschäftsführer Uwe Jebsen

geöffnet: 10.00 - 1.00 Uhr, am Wochenende bis 3.00 Uhr Amerikanisches Flair, lässig und weltoffen.

Spitz, auch In-Bar genannt

Ehrenstr. 43, 2. Bar am Eigelstein

geöffnet: Mo. - Sa. 9.00 - 1.00 Uhr, So. 11.00 - 1.00 Uhr

Café-Bar von Duto Ezio, auch In-Biss genannt

Apostelnstr. 50-52

geöffnet: 9.00 - 21.00 Uhr

Italienisches Flair, mit hellen Holzmöbeln ausstaffiert

Publikum: hauptsächlich Italiener

Poccino Espresso Bar

Mittelstraße, im Bazar de Cologne

Inhaber Francesco Giunta

geöffnet: Mo. - Do. 10.00 - 23.00 Uhr

Fr. - Sa. 10.00 - 24.00 Uhr,

So. 12.00 - 23.00 Uhr

Das Besondere: Man kann auch bei winterlichen Temperaturen draußen sitzen, in einem mit Glas überdachten Innenhof

Publikum: hauptsächlich Italiener

Abajo American Bar

Mittelstr. 12 - 14

geöffnet Mo - Fr 18.00 - 3.00 Uhr, Sa - So 18.00 - 4.00 Uhr

Geräumiges. gemütliches Lokal mit Bühne für Jazz-Bands

Sonderbar

Lintgasse, Ecke Buttermarkt

geöffnet: 19.00 - 21.00 Uhr

Sa. 19.00 - 3.00 Uhr

So. 11.000 - 22.00 Uhr

Künstlerische Atmosphäre

Wunderbar

Venloerstr. 19

geöffnet: ab 1.00 Uhr (offenes Ende)

Eine "plüschige Umgebung" durch rote Lämpchen, kölsche Atmosphäre

Kokett-Bar

Altenberger Str. 11

Inhaberin Ulla Bergerhausen

geöffnet: 21.00 - 4.30 Uhr

Unterhaltung mit Niveau für Leute die sich gern von netten Damen verwöhnen lassen wollen, gepflegte Atmosphäre.

Exoten-Gastronomie

Wer mal eine Abwechslung zur gewohnten europäischen Küche probieren möchte, findet in Köln ein reiches Angebot an "exotischen" Restaurants, wo man sich auch exotische Gaumenfreuden gönnen kann.

Indisch

Gut gemachte Tandoori-Küche gibt es im Restaurant Maharani am Hohenzollernring. Im Hinterhof eines Patrizierhauses der Jahrhundertwende ist dieses gediegen ausgestattete Restaurant untergebracht. Die Küche ist vom Gastraum durch eine Glasscheibe abgetrennt, hinter der man die Köche (mit Turban) an ihren Grillspießen hantieren sehen kann. In den großen, steinernen Holzkohleöfen bereiten sie ihre Grill-Spezialitäten zu: exotisch gewürzt, wobei Koriander, Kreuz-Kümmel und Ingwer eine wichtige Rolle spielen.

Im nobel ausgestatteten Restaurant mit weiß gedeckten Tischen plätschert ein Brunnen, dazu spielt indische Musik vom Tonband. Eine Kellnerin in Landestracht begrüßt die Gäste, Schälchen mit scharfen Saucen und extrascharfen Curry-Früchten stehen auf den Tischen: gepflegte Exotik.

Die Preise: ab 39 Mark für eine Person bis zu 90 Mark für zwei Personen.

(Hohenzollernring 53, Tel. 25 24 17)

Türkisch

An bestimmten Tagen hat man sogar das Vergnügen eines Bauchtanzes: Im Künefe an der Zülpicher Straße wird aber nicht nur Folklore geboten, hier wird auch eine sehr beachtliche türkische Landesküche serviert. So werden zum Beispiel Stücke vom Lammrücken in einer handgeformte Tonschale serviert, die zuerst in der Pfanne angebraten und dann zusammen mit milden Pepperoni, Tomatenvierteln und Petersilie im Ofen kräftig überbacken wurde in einer würzigen, klaren Sauce.

Auch ohne Bauchtanz ein kulinarisches Vergnügen.

(Zülpicher Str. 26, Tel. 24 77 71)

Vietnamesisch

Das unscheinbare Restaurant gibt sich mit den Menüzubereitungen viel Mühe. In eher schlichter, aber durchaus stilvoller Umgebung lassen sich die Geheimnisse vietnamesischer Kochkunst ergründen, und das geschieht am besten mit dem Feuertopf, einem Gefäß, etwa wie eine Napfkuchen-Form, in der Mitte mit glühenden Holzkohlen bestückt. Um diesen Schornstein herum stellt dann der eigentliche Topf, in dem es brodelt und zischt. In einer klaren Brühe wallen Gemüsestückchen, raffiniert kreuz und quer eingeritzte Tintenfisch-Stückchen und Kräuter, bei denen der frische Koriander die Hauptrolle spielt.

(Palmstr. 20, Tel. 21 89 31).

Chinesisch

Einer der besten Chinesen in Köln ist das "Happy Garden" an der Luxemburger Straße. Ein liebevoll dekoriertes China-Restaurant, Decken und Wände über und über mit vergoldeten Holzschnitzereien, Drachenköpfen, Ornamenten und Lampions bestückt. Original chinesisch auch die Karte: Ganz hinten ein Blatt nur mit chinesischen Schriftzeichen, für die chinesischen Stammgäste gedacht. Ein gutes Zeichen, denn hier geht so mancher essen, der Chinas Töpfe aus eigener Anschauung kennengelernt hat. Da kommen gedämpfte Teigtaschen mit gehackten Hummerkrabben und Bambusfüllung, Glasnudelsäckchen mit Hummerfüllung, gedämpfte Schweinefleisch-Klößchen oder gefüllte Paprika. Besonders rühmenswert ist hier eine Ente, ohne Knochen auf hellgrünen Wirsingblättern serviert und mit einer knusprigen Haut.

(Luxemburger Str. 19, Tel. 23 98 00)

Japanisch

Seit Januar 1990 gibt es in Köln ein neues Schlemmerlokal für die Freunde japanischer Küche: das KYO in der Roonstraße - ein typisch japanisches Sushi-Restaurant, in dem der Großteil der Speisekarte von Fisch bestimmt wird. Unter Sushi versteht man mit Fisch gefüllte Reisröllchen. Täglich sind im KYO bis zu 15 verschiedene Fischsorten im Angebot - und zwar ausschließlich frisch. Wer also gerne Steinbutt, Lachs, Seeaal, Krabben und anderes Meeresgetier in roher oder gebratener Form genießt, der ist hier in der Roonstraße an der richtigen Adresse.

(Roonstraße 8, Tel.: 02 21/24 62 39)

Brauhäuser

Aus Köln nicht wegzudenken sind natürlich Brauhäuser, teilweise zentral gelegen, und von der Messe aus leicht zu erreichen.

Im großen und ganzen sind sie alle in gleicher Weise eingerichtet. Blankgescheuerte Tische sind die Markenzeichen dieser Wirtshäuser, die holzgetäfelte Wände haben, hell erleuchtet sind und über einen "Beichtstuhl" verfügen: Einen Glaskasten, in dem der Chef oder die Chefin thront und die von den Kellnern servierten Biere registriert Apropos Kellner: Im Brauhaus heißen sie "Köbes" (ein altes Wort für Jakob) und tragen die traditionelle Kluft der Brauknechte: Blaues Hemd, dunkle Hose und eine schwere Lederschürze, unter der die große Geldbörse verborgen ist. Frauen bedienen die Gäste im Brauhaus nicht - sie sind allenfalls hinter den Kulissen in der Küche tätig.

Ein Blick auf die Speisekarte, die in den Brauhäusern kaum variiert: Riesenknacker findet man da, "met Brut" (Brot) oder leckeren "Ädäppelschloot" (Kartoffelsalat), "en Krüßje ungarische Gulasch" (Gulaschsuppe), nicht aus der Dose, sondern angerichtet, als ob "Muttern" persönlich am Kochtopf gestanden hätte; des weiteren "Strammer Max" oder das berühmte "Hämche": ein Riesenstück gekochtes Schweinefleisch (dem Eisbein vergleichbar), das zum Bier vorzüglich schmeckt. An kalten Leckereien bieten diese typischen kölschen Restaurants allerlei Schnitten und Platten mit Käse, Wurst und Fisch. Oft verlangt wird "ne Halve Hahn" ("ohne Knoche uhs Hollan"), bei dem nur Einheimische auf Anhieb wissen, worum es sich handelt: um ein Roggenbrötchen mit einer dicken Scheibe holländischem Käse, das mit Senf serviert und gegessen wird.

Malzmühle

Heumarkt 6, 5000 Köln 1,

Tel.: 2 10 11 17

Brauhaus Sion

Unter Taschenmacher 5 - 11, 5000 Köln 1, Tel.: 21 42 03

Früh am Dom

Am Hof 12 - 14, 5000 Köln 1,

Tel .: 21 26 21

Früh am Veedel

Chlodwigplatz 28, 5000 Köln 1,

Tel.: 31 44 70

Brauhaus der Brauerei Päffgen

Friesenstr. 64 - 66, 5000 Köln 1,

Tel.: 13 54 61

Küppers Brauhaus

Alteburgerstr. 145 - 149,

5000 Köln 51 (Bayenthal),

Tel.: 37 32 42

Em kölsche Boor

Eigelstein, 121, 5000 Köln 1,

Tel.: 13 52 27

Alt Köln

Trankgasse 7, 5000 Köln 1,

Tel.: 13 44 71

Musik

Musik ist in Köln ganz groß geschrieben. Die Domstadt hat sich inzwischen nicht nur auf dem klassischen Sektor mit der Oper, der Philharmonie und vielen Kirchenkonzerten einen Namen gemacht, sondern vor allem auch im Bereich des Jazz ist Köln inzwischen zu einem Treffpunkt weit über nationale Grenzen hinaus geworden.

So kann man hier "fein" und in Gala zur großen Oper schreiten, aber auch gemütlich in Jeans in einem Pub dem Pianisten lauschen - jedem das seine. Die Oper (Offenbachplatz, Tel: 84 00) zeigt in diesen Tagen "Orfeo ed Euridice" und den vierten Teil aus Wagners Ring-Zyklus, die "Götterdämmerung". Freunde des Tanzes können hier auch das Tanzforum mit "Lulu" bewundern.

In der Philharmonie (Bischofsgartenstraße, Tel.: Köln-Ticket 2801) gibt es ein buntes Programm: Sinfonien und das Requiem von Brahms einerseits, Chaka Khan und Peter Herbolzheimer andererseits. Auch hier sind Klassik und Jazz nahe beieinander - die Philharmonie gibt beiden einen würdigen Rahmen.

Gemütlich bei einem Kölsch sitzen und dazu Pianomusik hören kann man im Klimperkasten (Alter Markt 50-52), Tel.: 21 67 59) Jeden Abend spielt hier ein anderer Pianist für die Gäste. Ganz jazzig gehts dann "Em Streckstrump" (Buttermarkt 37, Tel.: 21 79 50) zu, wo man lokale und andere kleinere Bands erleben kann. Ähnliches gilt für den Stadtgarten (Venloerstr. 40, Tel.: 51 60 30): auch hier finden viele musikalische Veranstaltungen statt, neben denen man auch essen kann.

Wer zur Musik noch Film und Bewegung möchte, der sei ins "Filmdancing - Alt Berlin" (Im Weidenbruch 4, 5000 Köln-Höhenhaus, Tel.: 64 10 10) verwiesen: hier laufen immer die neuesten Kino-Filme, unterbrochen von Tanzpausen zu fetziger Discomusik.