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14.10.1994

Gates-Company peilt Markt fuer Unternehmens-DV an Microsoft schliesst mit Olivetti Service- und Supportabkommen

MUENCHEN (CW) - Microsoft hat seinem strategischen Plan, fuer die unternehmensweite DV umfassend Produkte und Dienstleistungen anzubieten, ein Mosaiksteinchen hinzugefuegt: Mit Olivetti konnte die Gates-Company ein zweites Unternehmen gewinnen, das in Europa als Service- und Supportpartner fuer Desktop-Systeme dem Softwareprimus hilfreich beispringt.

Bislang konnte Microsoft schon ein aehnliches Abkommen mit ICL abschliessen. Weitere Vereinbarungen sollen folgen. Microsoft wird sich auf die Entwicklung von Software konzentrieren. Hierbei stehen vor allem Produkte fuer den Server-Bereich im Vordergrund wie das Back-Office-Paket, das bislang Windows NT 3.5, SQL Server, SNA Server, Systems Management Server und Microsoft Mail enthaelt. Die noch nicht vorgestellte Applikations-Management-Software Systems Management Server, bisher bekannt unter dem Codenamen "Hermes" soll unter anderem bei der Installation und Distribution von Software in Netzen dienlich sein. Ferner geht sie Systemintegratoren mit Analysewerkzeugen zur Hand, wenn es gilt, die Rechenleistung in Netzen besser auszulasten.

Olivetti hingegen wird sein Dienstleistungs-Engagement in den kommenden drei Jahren durch eine 120 Millionen Dollar schwere Investition verstaerken. Hiermit soll ein weltweit operierendes Netz von sogenannten Remote-Support-Centers ausgebaut werden.

Neben den bislang schon existierenden Zentren in Italien, Grossbritannien und Suedafrika sollen bis Ende 1995 neue in den USA, Daenemark, Frankreich, Singapur, Deutschland und Chile hochgezogen werden.

1993 erwirtschaftete der Geschaeftsbereich Olivetti Desktop Services nach Aussagen von dessen Direktor Corrado Passera 1,13 Milliarden Dollar Umsatz. Dies entsprach ungefaehr 21 Prozent (5,5 Milliarden Dollar) der Gesamteinnahmen der Olivetti-Gruppe.

Laut John Rogers, Managing Director von Dataquest Europe, ist Olivetti in Europa als Anbieter von Desktop-Services die Nummer eins, gefolgt von Hewlett-Packard (HP), das 498 Millionen Dollar Umsatz mit diesen Service- und Supportaktivitaeten einbringen konnte. AT&T GIS sowie die Groupe Bull folgen auf den Plaetzen.