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28.11.1986 - 

Bridge-Produkt jetzt auch in Europa verfügbar:

Gateway-Server verbindet entfernte LANs

MÜNCHEN (pi) - Der Gateway-Server/3-M der Bridge Communications Inc. ist jetzt aber die Wetronic Automation GmbH, München, auch in der Bundesrepublik verfügbar.

Der Server verbindet bis zu neun geografisch getrennte Ethernet-Netze protokolltransparent über Punkt-zu-Punkt-Verbindungen zu einem logischen Netzwerk. Er routet alle Ethernet-Protokolle, so etwa XNS, TCP/IP, DECnet, Advanced Net oder TOP, und erlaubt zum Beispiel, von einem am LAN in München angeschlossenen Terminal aus auf einem Host in Hamburg zu arbeiten oder durch File-Transfer Daten zwischen Rechnern auszutauschen.

Die Box wird standardmäßig mit RS232-, RS422- oder V.35-Schnittstelle angeboten; die maximale Übertragungsgeschwindigkeit liegt bei 448 KBit pro Sekunde. Mit Hilfe eines Schnittstellenkonverters von Wetronic ist darüber hinaus eine Anpassung von V.35 auf V.36 oder X.21 möglich. Ein Interface für die ab 1987 von der Bundespost angebotenen High-Speed-Leitungen mit 2 MBit pro Sekunde ist angekündigt.

Die modulare Hardware-Architektur des GS/3-M erlaubt, auf einem lokal angeschlossenen Ethernet bis zu 10 MBit pro Sekunde nach der Zieladresse zu überprüfen und bis zu 1 000 Datenpakete pro Sekunde über die Verbindung zu routen.

Mit Hilfe eines Selbstlern-Algorithmus kann der Server alle auf dem LAN vorkommenden Source-Adressen lernen und Routing-Tabellen anlegen. Das Selektieren der zu routenden Datenpakete erfolgt durch Vergleiche des Destination-Teils im Datenpaket und in den Routing-Tabellen.

Für den Fall, daß aus Sicherheitsgründen eine Redundanz zum Zielnetzwerk erforderlich ist, kann dies im "Hot-stand-by" über eine Verbindung mit niedrigerer Datenrate geschehen. Der GS/3-M trennt automatisch die Linie mit der geringsten Geschwindigkeit vom Netz ab und aktiviert sie erst in dem Moment, in dem die andere Verbindung ausfällt.

Durch das Remote-Netzwerkmanagement können von einem zentralen Ort aus Datenfilter dynamisch gesetzt werden, zum Beispiel für Source- oder Destinationsadressen, Broadcasts, Pakettypen oder bestimmte Protokolle, um auf diese Weise bestimmten Benutzern oder Benutzergruppen keinen Zugriff auf das entfernte Ethernet zu erlauben.

Schließlich verfügt der Gateway-Server auch über Netzwerkmanagement-Funktionen wie Paßwortschutz, Verkehrs- und Fehlerstatistiken oder Diagnose-Features zur Überprüfung der angeschlossenen Leitungen.