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02.06.2000

Gateway will vermehrt Chips von AMD kaufen

MÜNCHEN (CW) - PC-Hersteller Gateway mag sich nicht mehr auf die Prozessorlieferungen von Intel allein verlassen und setzt deshalb vermehrt auf die Chips von AMD.

Im Januar dieses Jahres hatte der Vorstandsvorsitzende von Gateway, Jeff Weitzen, sich bitter über Intels Lieferschwäche beschwert. Der Prozessorhersteller könne keine kontinuierliche Versorgung mit Chips garantieren. Deshalb habe Gateway im vierten Quartal 1999 weniger PCs verkaufen können, als möglich gewesen wäre. Schon seinerzeit hatte der Direktvertreiber angekündigt, man wolle wieder verstärkt AMD-Prozessoren kaufen und in Gateway-Systemen einsetzen. Jetzt will das Unternehmen bei AMD doppelt so viele Chips ordern wie zuvor. Damit wäre Gateway nach den Worten von AMD-Sprecher John Greenagel der größte Kunde des Chiplieferanten. Gateway möchte die AMD-Prozessoren in den PC-Systemen für Privatkunden einsetzen. Die Lieferengpässe bei Intel entbehren insofern nicht ganz der Ironie, als der Chipgigant in früheren Jahren potenzielle AMD-Kunden mit dem Argument zu verunsichern versuchte, er selbst könne stets nach Bedarf liefern. Das hatte aber schon in der Vergangenheit nicht immer gestimmt.