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19.06.1981 - 

Diskussion um Datenschutz:

GDD kümmert sich um Arbeitnehmer

BONN (pi) - Der Arbeitnehmerdatenschutz steht im Mittelpunkt der Aktivitäten der Gesellschaft für Datenschutz und Datensicherung in Bonn. Auslösendes Moment war die massive Kritik am Umfang der Daten, die über Arbeitnehmer in Personalinformationssystemen gespeichert sind.

Die Datenschutz-Szene wird nach Ansicht der GDD immer stärker durch die Diskussion um einen speziellen Arbeitnehmerdatenschutz beherrscht, der in Richtung einer Mitbestimmungsregelung im Rahmen der BDSG-Novellierung oder einer bereichsspezifischen Gesetzesregelung zielt. Die Kritik zielt unter anderem auf den Datenumfang der Personal-Stammsätze ab, die für jeden Mitarbeiter eingerichtet werden.

Es sei vielfach unbekannt, daß der überwiegende Datenumfang aufgrund gesetzlicher Aufzeichnungs-, Nachweis- und Meldenpflichten vom Arbeitgeber verwaltet werden müsse. Hilfe für die Personalabteilung biete die GDD-Dokumentation Nr. 11 "Vorrangige Rechtsvorschriften im Personalwesen". Dieses Heftchen weise den aus bestehenden Rechtsvorschriften zusammengestellten Muster-Personalstammsatz aus und decke überwiegend die eingerichteten Stammsätze ab.

Außerdem gibt die GDD eine Handsammlung '81 "Auskunfts- und Meldevorschriften im Personalwesen" heraus, mit der Zulässigkeit der Übermittlung von Arbeitnehmerdaten festgestellt werden könne.

Informationen: Gesellschaft für Datenschutz und Datensicherung e.V., Alfred-Bucherer-Str. 18,

5300 Bonn 1, Telefon: 02 28/62 40 60.