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04.03.2009

GE benötigt derzeit kein weiteres Kapital

FAIRFIELD (Dow Jones)--Der US-Mischkonzern General Electric Co (GE) ist Sorgen über die Stabilität seiner Finanzsparte entgegengetreten. Es gebe derzeit keinen Bedarf, weiteres Kapital aufzunehmen, teilte das Unternehmen aus Fairfield am Mittwoch mit. Das Portfolio des Finanzdienstleistungsgeschäfts sei überprüft worden, die Ergebnisse würden am 17. April bei Vorlage der Erstquartalszahlen veröffentlicht.

FAIRFIELD (Dow Jones)--Der US-Mischkonzern General Electric Co (GE) ist Sorgen über die Stabilität seiner Finanzsparte entgegengetreten. Es gebe derzeit keinen Bedarf, weiteres Kapital aufzunehmen, teilte das Unternehmen aus Fairfield am Mittwoch mit. Das Portfolio des Finanzdienstleistungsgeschäfts sei überprüft worden, die Ergebnisse würden am 17. April bei Vorlage der Erstquartalszahlen veröffentlicht.

An diesem Termin wolle GE die Qualität des Portfolios deutlich machen, sagte GE-Sprecher Trevor Schauenberg. Außerdem solle gezeigt werden, dass man in der Lage sei, mögliche Verluste in diesem schwierigen Umfeld abfedern zu können.

Die Aktie von GE verliert am Mittwoch mit 9% auf 6,38 USD den vierten Tag in Folge und liegt damit auf einem Niveau, zu dem das Papier seit 1991 nicht mehr gehandelt wurde. Hintergrund der deutlichen Wertverluste der vergangenen Tage und Wochen sind die steigenden Kosten zur Absicherung der Schulden der angeschlagenen Finanzsparte und die Sorgen darüber, dass GE weiteres Kapital benötigen könnte.

GE-Sprecher Schauenberg sagte, die Einschätzung, dass GE eine Kapitalerhöhung durchführen müsse, sei reine Spekulation. "Wir haben derzeit keine Pläne zur Aufnahme von Kapital", so Schauenberg. Sollte jedoch der unerwartete Fall eintreten, dass GE Capital zusätzliche Mittel benötige, gebe es für das Unternehmen eine Reihe von Möglichkeiten, diesem Mittelbedarf ohne externes Kapital nachzukommen.

Neben der Beunruhigung über die Liquidität des Mischkonzerns hatten sich Beobachter in den vergangenen Tagen auch darüber besorgt gezeigt, dass Ratingagenturen trotz der ersten Dividendenkürzung von GE seit 71 Jahren die Bonität des Konzerns herabstufen könnten.

Am vergangenen Freitag, als der Konzern seine Dividende gekürzt hatte, hatten die Kreditanalysten bei Standard & Poor's und Moody's mit Äußerungen entsprechende Sorgen am Markt genährt. So behalten die Analysten beider Agenturen trotz der Ankündigung des Konzerns ihren negativen Ausblick für das Rating aufrecht. Bei Moody's hieß es zur Begründung, dass die sich verschlechternde Qualität der Assets sowie der angespannte Kreditmarkt das Rating in Gefahr bringe.

Webseite: http://www.ge.com - Von Bob Sechler, Dow Jones Newswires; + 49 (0)69 - 29 725 103 unternehmen.de@dowjones.com (David Benoit hat an dieser Meldung mitgearbeitet) DJG/DJN/kla/jhe Besuchen Sie unsere neue Webseite http://www.dowjones.de

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