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22.11.2004

GE veräußert indische Tochter

General Electric verkauft 60 Prozent der Gecis-Anteile.

Der US-amerikanische Elektrokonzern General Electric (GE) wird 60 Prozent seiner Tochter General Electric Capital International Services (Gecis) an zwei Beteiligungsfirmen verkaufen. Gecis beschäftigt rund 13 000 Mitarbeiter in Indien und weitere 4000 in den USA, China, Ungarn und Mexiko. Sie erbringen unter anderem Call-Center-, Buchhaltungs-, Logistik- und IT-Management-Dienste fast ausschließlich für den Mutterkonzern.

Der Umsatz des 1997 gegründeten Unternehmens entwickelte sich rasant von 26 Millionen Dollar im Jahr 1999 auf 420 Millionen Dollar in diesem Jahr. Doch dieses Wachstum kann Gecis nicht fortsetzen, solange GE der einzige Kunde bleibt. Ein weiterer Grund, das indische Haus langsam zu veräußern, lautet: Back-Office-Dienste zählen nicht zum Kerngeschäft von GE. Zudem dürfte sich die Muttergesellschaft vom Verkaufspreis überzeugen lassen haben: Die künftigen Investoren, General Atlantic Partners und Oak Hill Capital, zahlen für knapp zwei Drittel der Anteile 500 Millionen Dollar.

GE ändert die Spielregeln

Das Wirtschaftsmagazin "The Economist" kommentierte die Unternehmensmeldung mit Blick auf die vor allem in den USA heftig geführte Offshore-Debatte: "Erst haben sie das Spiel erfunden, nun ändern sie die Regeln." Vom Management-Guru und langjährigen GE-Chef Jack Welch stammt nämlich die 70-70-70-Regel: 70 Prozent auslagern, 70 Prozent davon ins Ausland, davon wiederum 70 Prozent nach Indien. (jha)