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04.05.2010

Gebote bei Mobilfunkfrequenz-Auktion kaum verändert

MAINZ (Dow Jones)--Bei der laufenden Mobilfunkfrequenz-Auktion haben sich die Gebote am Dienstag gegenüber dem Vortag kaum verändert. Die Summe aller gehaltenen Höchstgebote erreichte 2,89 Mrd EUR, wie die Bundesnetzagentur, welche die Auktion abhält, nach Ende des 17. Versteigerungstags mitteilte. Am Montag war man mit 2,87 Mrd EUR aus dem Tag gegangen. Im begehrten 800-Mhz-Bereich bewegten sich die Gebote dabei nicht. Die Versteigerung hatte am 12. April in Mainz begonnen.

MAINZ (Dow Jones)--Bei der laufenden Mobilfunkfrequenz-Auktion haben sich die Gebote am Dienstag gegenüber dem Vortag kaum verändert. Die Summe aller gehaltenen Höchstgebote erreichte 2,89 Mrd EUR, wie die Bundesnetzagentur, welche die Auktion abhält, nach Ende des 17. Versteigerungstags mitteilte. Am Montag war man mit 2,87 Mrd EUR aus dem Tag gegangen. Im begehrten 800-Mhz-Bereich bewegten sich die Gebote dabei nicht. Die Versteigerung hatte am 12. April in Mainz begonnen.

Unter den Hammer kommt dabei Sendespektrum der Frequenzbereiche 800 Megahertz (MHz), 1,8 Gigahertz (GHz), 2 GHz sowie 2,6 GHz. Zur Auktion zugelassen sind die vier Mobilfunkanbieter T-Mobile, Vodafone, E-Plus und O2. Besonders attraktiv ist das 800-MHz-Frequenzband, das im Zuge der Abschaltung des analogen Rundfunks frei geworden ist und die vergleichsweise höchste Reichweite hat.

Die 800-MHz-Frequenzen werden in sechs Blöcken vergeben, wobei es hier je nach Bieter Einschränkungen gibt. So dürfen E-Plus und O2 für mehr Blöcke bieten als T-Mobile und Vodafone, da die zwei letzteren bereits über mehr Spektrum im 900-MHz-Bereich verfügen als die beiden kleineren E-Netzbetreiber.

Im 800-MHz-Bereich lagen nach Ende des 17. Versteigerungstags weiter für alle sechs Blöcke Höchstgebote vor, wobei es hier anscheinend keine Veränderungen gegenüber dem Vortag gab. O2 hat wie am Ende des 16. Versteigerungstags für einen Block im 800-Mhz-Bereich ein Höchstgebot abgegeben, und zwar über 419,798 Mio EUR. Für zwei weitere liegen Höchstgebote von T-Mobile über ebenfalls 419,798 Mio EUR sowie über 438,021 Mio EUR vor. Daneben gibt es für zwei Blöcke ein Höchstgebot von Vodafone, die wie am Montag auf 447,604 Mio EUR sowie auf 410,286 Mio EUR lauteten. E-Plus bietet für einen Block im 800-Mhz-Bereich weiterhin 463,249 Mio EUR.

Am heutigen Dienstag hatte Christian P. Illek, Geschäftsführer Marketing der Telekom Deutschland GmbH, bei der Fachmesse Anga Cable in Köln erklärt, die Deutsche Telekom AG werde nicht zu viel für die Mobilfunkfrequenzen zahlen ohne dies weiter auszuführen.

Webseite: http://www2.bundesnetzagentur.de/frequenzversteigerung2010 DJG/has/kla Besuchen Sie auch unsere Webseite http://www.dowjones.de

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