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18.10.2007

Gebote für Süddeutschen Verlag müssen Freitag vorliegen - Kreise

DÜSSELDORF (Dow Jones)--Interessenten für eine Mehrheitsbeteiligung am Süddeutschen Verlag müssen bis Freitag unverbindliche Gebote abgegeben haben. Das erfuhr Dow Jones von einer mit der Situation vertrauten Person. "Zum Verkauf stehen bis zu 62,5%, die sich im Besitz unterschiedlicher Familien befinden", sagte Max Hohenberg, der für die verkaufsbereiten Gesellschafter spricht.

DÜSSELDORF (Dow Jones)--Interessenten für eine Mehrheitsbeteiligung am Süddeutschen Verlag müssen bis Freitag unverbindliche Gebote abgegeben haben. Das erfuhr Dow Jones von einer mit der Situation vertrauten Person. "Zum Verkauf stehen bis zu 62,5%, die sich im Besitz unterschiedlicher Familien befinden", sagte Max Hohenberg, der für die verkaufsbereiten Gesellschafter spricht.

Angestoßen von dem Familienstamm Dürrmeier, der 8,33% des Verlags hält, von dem die "Süddeutsche Zeitung" herausgegeben wird, sind Hohenberg zufolge auch die Familienstämme Goldschagg (18,75% Anteil), von Seidlein (18,75% Anteil) und Schwingenstein (16,67% Anteil) möglicherweise verkaufsbereit.

Der Familienstamm Friedmann wie auch die Südwestdeutsche Medien Holding, hinter der baden-württembergische Verleger um die Medien Union von Dieter Schaub stehen, wollen an ihrem Engagement festhalten. Beide halten je 18,75% an dem Verlag. Zudem hat die Südwestdeutsche Medien Holding ein Vorkaufsrecht. "Nachdem ein fertiger Kaufvertrag vorliegt, hat die Südwestdeutsche Medien Holding drei Monate Zeit, diesen zu prüfen und gegebenenfalls von ihrem Vorkaufsrecht Gebrauch zu machen", sagte Hohenberg dieser Nachrichtenagentur.

Trotz der hohen Hürden ist das Interesse an dem Verlagsanteil hoch. Zu den potenziellen Kaufinteressenten zählen fast alle großen deutschen und einige europäische Verleger sowie Finanzinvestoren, sagte eine mit dem Vorgang vertraute Person. Hohenberg wollte potenzielle Interessenten nicht kommentieren. Einige namhafte deutsche Verleger wie die Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck, zu der unter anderem das "Handelsblatt" gehört, oder der Kölner Verlagsgruppe M. DuMont Schauberg haben öffentlich Interesse am Einstieg beim Süddeutschen Verlag bekundet.

Eine weitere mit der Angelegenheit vertraute Person sagte, dass auch die Mecom Group plc, an deren Spitze David Montgomery als Executive Chairman steht, Interesse am Süddeutschen Verlag hat. Mecom gehört in Deutschland über die Berliner Verlag Deutsche Zeitungsholding bereits die "Berliner Zeitung", der "Berliner Kurier" und die "Hamburger Morgenpost".

Neben dem Flaggschiff "Süddeutsche Zeitung" gehört dem Süddeutschen Verlag eine Reihe von Beteiligungen im In- und Ausland darunter auch Fach- und Wissenschaftsverlage. Der Süddeutsche Verlag erzielte im vergangenen Jahr bei einem Umsatz von 709 Mio EUR ein EBITDA von 77 Mio EUR und einen Jahresüberschuss von 35 Mio EUR.

Webseite: http://www.sueddeutscherverlag.de/ -Von Archibald Preuschat und Jessica Hodgson, Dow Jones Newswires; +49 (0)211 138 72 18, archibald.preuschat@dowjones.com DJG/apr/rio

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