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01.02.1980 - 

Zehn Jahre Hessische Zentrale für Datenverarbeitung (HZD):

Geburtsfehler der zentralen DV beseitigen

WIESBADEN (CW) - Mit der Fortentwicklung der DV-Technologie wird es möglich, den "Geburtsfehler" der Datenverarbeitung in der Zentrale zu überwinden. Anläßlich des zehnjährigen Bestehens der Hessischen Zentrale für Datenverarbeitung (HZD), Wiesbaden, setzte sich Staatssekretär Otto Dockhorn (FDP) als Vorsitzender des HZD-Verwaltungsrates für eine abgeänderte Zielsetzung des Verbundes ein.

Nicht mehr der Computer, sondern der betroffene Bürger und der Anwender in der Verwaltung sollen im Mittelpunkt des Datenverarbeitungskonzeptes der HZD stehen, erklärte Dockhorn. Das "Service-Unternehmen" DV-Verbund gelte es in Hessen auszubauen, die Diskussion sei eröffnet. Erhalten bleiben solle die Zusammenarbeit von Land und Kommunen und die einheitliche DV-Dienstleistungsorganisation für die Landesverwaltung sowie für den Kommunalbereich.

Verbesserungen seien im Bereich der Kostenverantwortlichkeit sowie der Benutzernähe anzustreben.

Für einen bürgergerechten Einsatz der Datenverarbeitung sprach sich auch der Hessische Innenminister Ekkard Gries (FDP) aus, dem die Rechtsaufsicht über die Datenverarbeitung des Landes obliegt. Er wisse, daß dieses Konzept nicht immer mit der billigsten Lösung verwirklicht werden kann. Der Datenschutz stelle, gerade für das hier traditionsreiche Land Hessen, ein weiteres Hauptziel dar. Von einer Umkehrung des Satzes "Die Daten sollen laufen, nicht die Bürger", halte er jedoch nichts. Das dritte Ziel seiner Datenverarbeitungspolitik hieße Fortentwicklung des DV-Verbundes. Einer Organisation "auf der grünen Wiese" erteilte der Minister eine klare Absage. Vielmehr sprach er sich für eine Verbesserung der gegenwärtigen Organisation aus.