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07.01.2005

Gedämpfte Erwartungen

Zum Jahresende haben US-amerikanische IT-Verantwortliche ihre Prognosen hinsichtlich der Budgetentwicklung für die kommenden zwölf Monate deutlich nach unten korrigiert. Nach dem aktuellen "Techpoll" der CW-Schwesterpublikation "CIO" erwarten die 243 im Dezember interviewten Technikchefs, im laufenden Jahr lediglich 6,7 Prozent mehr IT-Mittel zur Verfügung zu haben. Im November waren die CIOs noch von einem Anstieg um 8,4 Prozent ausgegangen. Trotz dieses Ausreißers in dem ansonsten von einem anhaltenden Aufwärtstrend geprägten Jahr 2004 werde die gesundende Wirtschaft die Entwicklung der IT-Investitionen weiter positiv beeinflussen, versichert Brandt Sakakeeny, Direktor Business and IT Services Research bei Deutsche Bank Services. Allerdings rechne er damit, dass auch im laufenden Jahr die Projekte an strengen Rentabilitätskriterien gemessen werden.

Security und Speicher weiterhin hoch im Kurs

Ganz oben auf der Prioritätenliste der CIOs stehen nach wie vor Anschaffungen in den Bereichen Security und Speichersysteme: Für Sicherheitssoftware wollen 60,9 Prozent der Cheftechnologen (November: 53,2 Prozent) in den kommenden zwölf Monaten mehr Geld ausgeben, während 53,6 Prozent der Befragten planen, ihre Aufwendungen für Storage-Systeme zu erhöhen (November: 51,9 Prozent).

Überraschend gering ist der Anteil der Technikmittel, der bislang in die zur Erfüllung der Bilanzierungsregeln nach Sarbanes-Oxley erforderliche Anpassung der IT geflossen ist: 37 Prozent der Befragten gaben an, dafür keinerlei finanzielle Ressourcen freigestellt zu haben, während 36,6 Prozent der CIOs nur bis zu neun Prozent ihres IT-Budgets dahingehend verwendeten. Lediglich 9,5 Prozent der verbleibenden 26,4 Prozent haben dafür zwischen zehn und 20 Prozent ihrer Techniketats vorgesehen. (kf)