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05.03.2004 - 

Sparkurs bei VW könnte sich 2004 negativ auswirken

Gedas schafft den Turnaround

BERLIN (gh) - Der IT-Dienstleister Gedas AG hat das Geschäftsjahr 2003 nach zwei Verlustjahren in Folge wieder mit einem positiven Ergebnis abgeschlossen. Die Volkswagen-Tochter begründet dies mit der Konzentration auf das Kerngeschäft Automotive.

Vorstandsvorsitzender Axel Knobe zog vor Journalisten in Berlin eine positive Bilanz. Wichtig sei, dass seine Company nach Verlusten von 39,4 (2002) und 10,5 (2001) Millionen Euro für das Geschäftsjahr 2003 (Ende: 31. Dezember) wieder einen Gewinn vor Steuern von 11,0 Millionen Euro ausweist. Gleichzeitig verteidigte der Gedas-Chef die Rückbesinnung auf das ursprüngliche Kerngeschäft Automotive.

Eine unübersichtliche, dezentrale Unternehmensstruktur sowie eine zwischenzeitlich starke Betonung neuer Aktivitäten - etwa im Bereich Telematik - hatten der weltweit operierenden Gedas-Gruppe neben der allgemeinen Branchenkrise zuletzt stark zugesetzt. Entsprechend waren auch die Umsätze in den vergangenen Jahren rückläufig. Nach 619 Millionen Euro im Jahr 2002 kamen die Berliner 2003 auf Einnahmen von 576 Millionen Euro.

Für das laufende Jahr stellte der Gedas-Chef ein "verhaltenes Wachstum" in Aussicht. Außerhalb des VW-Konzerns wolle man zwar um "deutlich über zehn Prozent" zulegen, im Geschäft mit der eigenen Muttergesellschaft, das 2003 wie im Vorjahr 72 Prozent des Umsatzes ausmachte, müsse man jedoch abwarten, wie sich der jüngst vom VW-Aufsichtsrat beschlossene Sparkurs auf die IT-Ausgaben der Wolfsburger und damit auch auf die Auftragslage von Gedas auswirke. Die im Zuge des Verkaufs der Thyssen-Krupp-Tochter Triaton an Hewlett-Packard (HP) erneut aufgekommenen Spekulationen, wonach sich VW von Gedas trennen könnte, kommentierte Knobe mit den Worten: "IT ist und bleibt ein strategisches Thema für Volkswagen."