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Rückblende

Gedeihen Würmer in Monokulturen?

05.12.2003

Sysbug-A, Mimail und Sober heißen die neuesten Trojaner/Würmer, mit denen sich Unternehmen herumschlagen müssen. Derweil wird der Etat für Security Software immer größer. Die Meta Group erwartet, dass 2004 rund 8,2 Prozent der IT-Budgets auf Sicherheitsprodukte entfallen werden. Im vergangenen Jahr seien es 7,6 Prozent und 2001 nur 3,2 Prozent gewesen.

Die US-amerikanische National Science Foundation (NSF) will sich des Problems nun grundsätzlich annehmen. Sie wendet 750000 Dollar für eine Studie auf, die zunächst einmal ermitteln soll, ob vielfältigere Computersysteme die Verbreitung von Schadroutinen eher verhindern als die oftmals vorhandenen Microsoft-Monokulturen.

"Die Existenz des gleichen Fehlers auf vielen Computern wird regelmäßig von Angreifern über Internet-Würmer wie Code Red ausgenutzt, der über eine einzige Lücke binnen 13 Stunden mehr als 350000 Systeme infizierte", erklärte die NSF, die in ihrem Projekt mit zwei US-Universitäten kooperiert.

Sollte sich der Zusammenhang zwischen Computer-Monokulturen und Virenplage bestätigen, wird im nächsten Schritt erforscht, inwieweit sich die in einem Netz verbundenen identischen Rechner künstlich diversifizieren lassen. Die Maschinen sollen unterschiedliche Angriffsflächen für schadhaften Code bieten, so dass Netze gegen den für Wurmattacken typischen Dominoeffekt bei der Verbreitung gefeit wären. (hv)