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23.03.2001 - 

Betrug im Internet

Gefälschte Online-Auktionen am häufigsten

MÜNCHEN (CW) - Trotz der verbreiteten Angst vor dem Missbrauch von Kreditkarteninformationen im Internet stellen Betrügereien dieser Kategorie nur fünf Prozent aller gemeldeten Fälle dar. Das hat ein Bericht einer US-Beschwerdestelle für Online-Kriminalität ergeben.

Gefälschte Auktionen - etwa Websites, die nachdem der Kunde bezahlt hat, plötzlich verschwunden sind - sind in den USA der mit Abstand häufigste Anlass für Betrugsmeldungen. Von den 20000 Beschwerden, die in den vergangenen sechs Monaten beim Internet Fraud Complaint Center (IFCC) eingegangen sind, beziehen sich 64 Prozent auf Versteigerungen im Internet. Das geht aus einem Bericht der vom FBI und dem National White Collar Crime Center (NWCCC) ins Leben gerufenen Meldestelle für Internet-Betrug hervor.

An zweiter Stelle (22 Prozent) stehen Fälle, in denen Ware im Netz bestellt und bezahlt, aber nicht geliefert wurde. Nur rund fünf Prozent der Einsender beklagten den Missbrauch ihrer Kreditkarte. Ein Viertel der gemeldeten Fälle wurde als Betrug im Sinne des Gesetzes gewertet. Bei 35,6 Prozent der Beschwerden, die das IFCC in den vergangenen sechs Monaten erreichten, ging es um Werte zwischen 100 und 499 Dollar. In 30,3 Prozent der Betrugsfälle lag der Wert unter 100 Dollar, und in 16,8 Prozent der Vorkommnisse handelte es sich um Summen zwischen 500 und 999 Dollar.

Nach Ansicht des NWCCC sind die Ergebnisse des Sechsmonatsberichts ein erneutes Zeichen dafür, wie wichtig es ist, die Systeme zum Abwickeln von Online-Transaktionen zu verbessern. "E-Business ist nicht länger nur ein Schlagwort", so Denise Voigt Crawford, Vorstand des NWCCC. Man müsse Mittel und Wege finden, um das Vertrauen von Verbrauchern und Wirtschaft in die jeweils eingesetzte Transaktionstechnik zu stärken.

Abb: Betrug im Netz

Betrug mit Online-Auktionen ist die häufigste Ursache für Beschwerden beim Internet Fraud Complaint Center (IFCC). Quelle: IFCC