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28.06.2007

Gegen Sage und Co.

Selbst Handwerker benötigen Buchhaltungssoftware. Ein derartiges System offeriert nun auch Lexware.

Von Dr. Ronald Wiltscheck

Immer weniger Handwerksbetriebe gehen insolvent, ja sie stellen sogar vorwiegend neue Mitarbeiter ein. Um auch in Zukunft ihre Finanzen in Ordnung halten zu können, benötigen Handwerker an ihre Bedürfnisse angepasste Software.

Derartige Branchenlösungen offeriert zum Beispiel Lexware mit dem "Handwerk Pro"-Paket. Die Software enthält im Prinzip alle Funktionen, die ein Handwerksbetrieb für sein Tagesgeschäft braucht. Das heißt, der Zukauf von Zusatzmodulen ist nicht mehr notwendig.

So umfasst das Programm neben den Standardbelegarten Angebot, Auftrag, Lieferschein und Rechnung auch handwerksspezifische Belege wie Kostenvoranschlag, Nachtragsangebot sowie Teil- und Schlussrechnung. Kostenvoranschläge dürfen bei Handwerksbetrieben nur um 20 Prozent von der Rechnung abweichen und sind demnach verbindlich, darauf nimmt Handwerk Pro nun Rücksicht - übrigens genauso, wie auf Detail- und Teilrechnungen, die angesichts des harten Wettbewerbs mittlerweile für viele Handwerksbetriebe unverzichtbar geworden sind.

Rudimentäre BI-Funktionen inbegriffen

Mit Lexware Handwerk Pro lassen sich darüber hinaus Material- und Geräte-, Standard- sowie Fremdleistungen durchrechnen. Außerdem kann der Firmenchef mit der Software eine Positions-, Titel- und Endpreiskalkulation ausführen. Lexware verspricht, dass der Handwerker mit der neuen Software sogar frühzeitig erkennen kann, ob ein Projekt aus dem Ruder läuft und unrentabel wird. So vermag Handwerk Pro auch mit "offenen Posten" umzugehen und kann automatisch Mahnungen verschicken.

Natürlich ist die Software mit den gängigen Schnittstellen ausgestattet: Datanorm und Eldanorm (Austauschformate von Artikelstammdaten zwischen Lieferant, Großhändler und Handwerker), GAEB (Gemeinsamer Ausschuss Elektronik im Bauwesen) und ZVEH (Zentralverband der Deutschen Elektro- und Informationstechnischen Handwerke).

Handwerk Pro ermöglicht auch den gesetzlich zugelassenen elektronischen Rechnungsversand mit qualifizierter digitaler Signatur - dank der neuen Funktion Lexware eRechnung. In diesem Modul sind 300 kostenlose Signaturen enthalten.

Üppige Systemvoraussetzungen

Die Vollversion von Handwerk Pro kostet knappe 700 Euro. Bis Ende August 2007 beträgt der Upgrade-Preis rund 180 Euro, später fast 400 Euro. Der PC-Client sollte mit Windows 2000 (Service Pack 4) oder jüngeren Versionen des Microsoft-Betriebssystems ausgestattet sein. Als CPU empfiehlt Lexware mindesten den 600 MHz schnellen Intel-Pentium-II-Prozessor mit 512 MB Arbeitsspeicher oder das Pendant von AMD. Auf der Festplatte benötigt die Software 600 MB. Eine VGA-Grafikkarte mit 16.000 Farben und eine Auflösung von 1.024 mal 768 Punkten sind weitere Voraussetzungen.

Erwirbt der Handwerker ein Mehrplatzsystem von Lexware Handwerk Pro, benötigt er einen Server mit Windows 2000 aufwärts. Die sonstigen Systemvoraussetzungen sind identisch mit denen am Client, nur der Festplattenspeicherbedarf ist mit 750 MB ein wenig höher. Möchte der Handwerker mit "eRechnung" arbeiten, braucht er natürlich einen Internetzugang.