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25.12.1992 - 

Studie von Rohr und Zander

Gehalt 1993: Verfahrens- und Systemprofis machen das Rennen

25.12.1992

HAMBURG/MÜNCHEN (hk) - DV-Spezialisten, die mit neuen Techniken oder im Bereich Methoden und Verfahren arbeiten, werden im nächsten Jahr gehaltsmäßig ab Sieger über die Zielgerade laufen. Für RZ- und Mainframe-Profis rückt dagegen die Entscheidung näher: Mitmarschieren ins neue DV-Zeitalter oder Abschied nehmen von der Computerei. Das ist das Ergebnis einer DV-Gehaltsstudie von Stefan Rohr und Ernst Zander.

Zum zweiten Mal veröffentlichen Rohr und Zander ihre DV-Gehaltsstudie in Buchform (Haufe-Verlag), die detailliert Faktoren berücksichtigt, die das Gehalt beeinflussen, wie Praxiserfahrung, Rechnerumgebung, Führungsverantwortung etc. Die beiden Hamburger addieren oder subtrahieren zu einem fixen Basisgehalt Prozentwerte, die den Einfluß der unterschiedlichen Faktoren markiert.

Interessant ist die Frage, wie sich unterschiedliche Tätigkeiten in den verschiedenen Rechnerwelten auf das Salär auswirken. Und hier lassen die Ergebnisse an Deutlichkeit nichts zu wünschen über. Unix-Spezialisten können mit Wertzuwächsen von bis zu über 20 Prozent rechnen, wenn sie in diesem Umfeld auch den richtigen Beruf ausüben. Am gefragtesten sind demnach Systemprogrammierer (+ 17,3 Prozent) System-Manager (+ 20,8 Prozent) und Verfahrensentwickler (+ 22,6 Prozent). Insgesamt läßt sich feststellen, daß die DV-Profis im Bereich Systeme gutes Geld verdienen - mit Ausnahme des Systemverwalters.

Eindeutige Verlierer dagegen sind die RZ-Mitarbeiter. Vom Arbeitsvorbereiter bis zum Operator errechnen die Vergütungsexperten Abschläge zwischen 20 und 40 Prozent.

Auch in der Mainframe-Welt wachsen die Bäume nicht mehr in den Himmel. Die Werte haben sich gegenüber dem letzten Jahr leicht verschlechtert. Dies betrifft etwa Programmierer oder Koordinatoren. Allerdings gibt es Felder, in denen DV-Profis in der Mainframe-Welt nach wie vor gute Karten hallen, etwa im Bereich Kommunikation und Qualitätssicherung.

Tendenz fallend - dieses Urteil gilt auch für Spezialisten in der MDT-Welt. Die Wertzuwächse sind spärlich und kommen über zehn Prozent nicht hinaus.

Auf der Sonnenseite liegen eindeutig Mitarbeiter, die mit neuen Techniken vertraut sind. Hierzu zählen Rohr und Zander Verfahrensentwickler und Methodenberater. Nach ihrer Meinung schaffen Methoden und Tools neue Standards und Optimierungen, die in der DV-Entwicklung zu sichtbaren Erfolgen im Unternehmen führen. Nicht spektakulär, zumindest aber in der Tendenz nach oben geht es mit den PC-Experten.