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30.10.2006

Gehirn-Jogging am PC

Dem Stress für einen kurzen Moment entfliehen und zwischendurch ein Spielchen am Computer wagen - in den meisten Firmen ist das streng verboten. Ein Fehler, denn schon ein kurzes Spielen am Computer macht den Kopf wieder frei für neue Aufgaben und trainiert dabei nicht nur die Reaktionen, sondern auch das Konzentrationsvermögen und die Kreativität. Das hat jedenfalls eine Studie der Universität Hamburg (Fachbereich Psychologie) ergeben.

Am Beispiel von Computerspielen konnten die Wissenschaftler zeigen, dass Spielen im Alltag der Selbstregulation dient und das Gleichgewicht zwischen Anspannung und Entspannung beziehungsweise Abwechslung und Routine wiederherstellt.

Dabei weisen Probanden, die nach Bearbeitung einer eintönigen Aufgabe Ablenkung durch Computerspiele bekommen, eine höhere Leistungsfähigkeit auf, als Probanden, denen dies verwehrt bleibt. Auch unerfahrene Spieler profitieren von der stimulierenden Wirkung des Computerspiels.

Manche Firmenchefs sind von diesem Ergebnis durchaus begeistert, etwa Matthias Schmidt-Pfitzner, Vice President Sales & Marketing bei King.com. Der Anbieter hat sich auf Online-Geschicklichkeitsspiele spezialisiert, die einfach zu erlernen und mit geringstem Zeitaufwand zu spielen sind: "Es freut natürlich alle Computerspieler, dass Spielen am PC nicht nur Spaß bringt und ein netter Zeitvertreib ist, sondern auch einen produktiven Mehrwert hat." Die Spiele für den Selbstversuch finden Sie unter www.king.com, die Studie "Erst die Arbeit, dann das Vergnügen?" unter www.uni-hamburg.de/ fachbereiche-einrichtungen/medi enpsychologie/games_at_work. html. Marzena Fiok