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23.12.1998 - 

Kommentar

Geistesblitze sind gefragt

Es ist nicht alles Gold, was glänzt - erst recht nicht die Hochglanzbroschüren diverser Anbieter. Ein Beispiel gefällig? Wer erinnert sich nicht daran, welch großartiges Feuerwerk an Diensten und Produkten uns die Newcomer im deutschen TK-Markt, aber auch die Telekom vor Jahresfrist versprochen haben. Innovationen wurde in Reden und Broschüren ganz groß geschrieben, fielen 1998 bei näherem Hinsehen aber ganz klein aus.

Aus dieser Kritik den Schluß zu ziehen, die Wettbewerber der Telekom hätten keinen frischen Wind ins TK-Geschäft gebracht, wäre indes falsch. Das haben sie zweifellos: In der Regel aber nur über den Preis, in den seltensten Fällen mit innovativen Diensten. Bei den Anfang 1998 noch hohen Tarifen für TK-Services war diese Strategie gewiß richtig, bei den Anwendern sogar willkommen. Auf Dauer wird sich der Kunde mit Billigpreisen allein jedoch nicht abspeisen lassen. Das Pendel schlägt mehr und mehr zu modifizierten Dienstleistungen um, die Unternehmen helfen, ihre Geschäftsprozesse noch effizienter zu gestalten.

Für die Provider gilt es jetzt, Farbe zu bekennen. Grenzenlos und ausschließlich können sie die Preisschraube nicht nach unten drehen. Tarife als alleiniges Unterscheidungsmerkmal haben damit ausgedient, Services kommen dafür verstärkt ins Spiel. Bei Arcor, Otelo, Viag & Co. sind also schleunigst Geistesblitze in Sachen Dienste gefragt, damit Broschüren künftig auch halten, was sie versprechen.