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Trends auf dem amerikanischen Markt für Spezial-Terminals:


23.10.1981 - 

Geldautomaten machen das Umsatz-Rennen

FRAMINGHAM/MASSACHUSETTS (CW) - An technischer Überalterung leidet der amerikanische Maschinenpark der Spezial-Datenstationen, wie Point-of-Sale-Terminals. Geldautomaten oder Betriebsdatenerfassungsgeräte. Viele Modelle werden während der nächsten fünf Jahre durch neue, kostensparendere ersetzt werden. Die International Data Corporation (IDC), Framingham/Massachusetts, nahm den Terminal-Markt in Amerika unter die Lupe. "Application-unique" -Terminals (IDC-Bezeichnung für Spezial-Datenstationen) haben zwar ihre "Blütezeit" hinter sich, zählen aber nach wie vor zu den Installationsrechnern in der DV-Industrie.

Terminals für spezielle Anwendungen wie Point-of-Sale- oder Geldautomaten sind sehr beliebt. Obwohl dieser Markt nicht mehr so dynamisch wie früher wächst, so ist er doch

wichtiger Bestandteil der DV-Industrie. IDC schätzt, daß die Zahl der Installationen während der nächsten Jahre um 19 Prozent ansteigen wird. Gleichzeitig soll der Analyse zufolge der Wert der installierten Anlagen mit einer durchschnittlichen jährlichen Rate von 22 Prozent wachsen. Die Entwicklung des Spezial-Terminal-Marktes begann in den späten sechziger und frühen siebziger Jahren. Sie war gekennzeichnet durch unsichere Wirtschaftlage, Widerstand der Anwender und teilweise unvernünftige Aktionen der Hersteller.

Heute wissen die Anwender mehr über Datenverarbeitung und erkennen die Vorteile der Automation. Banken beispielsweise installieren Geldautomaten und Terminals nicht um mit diesem Trick Kunden zu gewinnen, sondern um neue Zweigstellen einzurichten und Wartezeiten zu verkürzen. Bessere Produktqualität und größere Akzeptanz in der Öffentlichkeit sind der Grund, daß die Geldautomaten der am schnellsten wachsende Markt in diesem Bereich sind.

Im Terminalmarkt für spezielle Anwendungen sind über eine Million Geräte installiert. Bis Ende 1985 rechnet IDC mit mehr als 2,2 Millionen Installationen

Die Mainframe-Hersteller bieten meist ein oder mehrere Produkte an. NCR, IBM und Burroughs besitzen zusammen einen Marktanteil von fast 50 Prozent.

Terminals für spezielle Anwendungen sind im Handel in Banken und in der Betriebsdatenerfassung zu finden. Einige Terminal-Märkte nahm IDC genauer unter die Lupe. Hier die Ergebnisse:

- POS-Terminals in Kaufhäusern - Eine große Anzahl der installierten Geräte ist technisch veraltet. IDC schätzt, daß über 40 000 Terminals bis Ende 1985 ausgedient haben. Werden die Geräte durch neue ersetzt, so müßten fast 172 Millionen Dollar investiert werden. Eine jährliche Umsatzsteigerung von acht Prozent wäre die Folge.

- Großhandel - in diesem verhältnismäßig jungen Markt waren bis Ende 1980 erst 34 500 Terminals installiert. Bis Ende 1985 rechnet IDC mit rund 115 000 Terminals, was eine Steigerung von 27 Prozent im Jahr bedeute.

- Supermärkte - Im Bereich der Supermärkte sollen bis zum Ende des Betrachtungszeitraumes rund 320 000 Terminals ihren Dienst tun. Die durchschnittliche jährliche Wachstumsrate würde damit über 16 Prozent liegen.

- Automated Teller Machines - Auf diesem Markt wird sich nach Schätzung von IDC in den nächsten fünf Jahren einiges tun. Die 18 000 bis Ende 1980 installierten Automaten sollen bis 1985 auf 80 000 anwachsen. Jährliche Zuwachsrate: über 35 Prozent. Grund für dieses Anwachsen ist laut IDC, daß viele alte Automaten durch Geräte der neuen Generation ersetzt werden.

- Betriebsdatenerfassung - Dieser Markt kann als überaltet angesehen werden, denn viele Terminals wurde schon 1960 installiert. Neue Modelle sollen dafür sorgen, daß in diesem Markt eine jährliche Wachstumsrate von 24 Prozent erreicht wird. Bis Ende 1985 wird der Markt für BDE-Terminals auf 61 Millionen Dollar geschätzt.

- Tragbare Betriebsdatenerfasungsgeräte - Neue Technologie sollen helfen, alte Produkte durch neue, kostensparendere zu ersetzen. 1985 werden rund 490 000 Geräte installiert sein, was eine Steigerung von zwölf Prozent jährlich bedeutet. 1980 wurden nur 56 000 Terminals geliefert, 1985 sollen es über 100 000 sein.