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21.08.1987

Gemäß einer Vereinbarung zwischen Hewlett-Packard und der amerikanischen UniSoft Corp. wird UniSoft künftig "HP Native Language Support" (NLS) für Unix-R-Umgebungen vertreiben und unterstützen. Die von UniSoft unter der Bezeichnung "Global Language Suppo

Gemäß einer Vereinbarung zwischen Hewlett-Packard und der amerikanischen UniSoft Corp. wird UniSoft künftig "HP Native Language Support" (NLS) für Unix-R-Umgebungen vertreiben und unterstützen. Die von UniSoft unter der Bezeichnung "Global Language Support" (GLS) vertriebene HP-Software bietet Fehlermeldungen und Support von Programmierkonventionen in 25 Landessprachen. Eingeschlossen ist die X/Open-Spezifikation zur Unterstützung internationaler Sprachen.

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Mit der Auslieferung von Release 1 des Unix-Derivats "SCO Xenix: 386" hat jetzt die Santa Cruz Operation Inc. (SCO), Santa Cruz/Kalifornien, begonnen. Das unter AT&T-Lizenz erstellte Produkt entspricht der System V Interface Specification (SVID). Es ist auf PCs der AT-Klasse lauffähig, die mit einer 386-Beschleunigerkarte bestückt sind. Als Entwickler zeichnen die beiden Anbieter Microsoft und SCO.

Ihre Kooperation geben AT&T und die amerikanische Phoenix Technologies Ltd. bekannt. Gegenstand des entsprechenden Abkommens ist das von Phoenix entwickelte DOS/Unix-Integrationssystem VP/IX. Die für 80386-basierte Rechner ausgelegte Software erweitert die Fähigkeiten von Unix System V/386 und soll es dem Unix-Benutzer erlauben, gleichzeitig auch verschiedene DOS-Anwendungen auf seiner Maschine laufen zu lassen. Entwickelt wurde VP/IX von Phoenix und der Interactive Systems Corp., Santa Monica,/Kalifornien.

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Auch für das Betriebssystem Xenix V sowie für einige Unix-V-Systeme bietet die GFU Software-Service GmbH, Köln, jetzt den bei der Münchener Micro Focus GmbH entwickelten Cobol-Compiler "VS Cobol Workbench" an. Die Produkte wurden laut Anbieter in folgenden Punkten geändert: Die Modulgrößen-Restriktion von 64 KB entfällt; außerdem seien die "Call"-Schnittstellen zu Fremdprogrammen erweitert und die "Sort"-/"Merge"-Funktion sowie die Performance verbessert worden. In Kürze sollen Versionen des Übersetzungsprogramms für andere Unix-Systeme und für MS-DOS-Rechner folgen.

Elemente des Betriebssystems "Pick" sowie der DBMS-Produkte "Oracle" und DB2 wird ein neues Datenbank-Management-System des US-Anbieters Unidata Inc., Denver/Colorado, in sich vereinen. Herstellerangaben zufolge läuft die Software namens "Unidata" unter Xenix und Unix. Hardwareseitig ist der Einsatz eines IBM PC AT oder eines kompatiblen Rechners erforderlich. Die Dateistrukturen des neuen Systems sind Pick-kompatibel ausgelegt; als Abfragesprache kommt SQL zum Einsatz. Auf dem US-Markt wird "Unidata" voraussichtlich im September verfügbar sein.

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An Software-Entwickler, die auf VAX-Rechnern von Digital Equipment unter Unix oder Xenix Echtzeitanwendungen für Mikroprozessoren erstellen, wendet sich die Londoner Root Technical Systems mit einer neuen Familie von C-Cross-Compilern. Die Software dient dazu, bindefähigen Binärcode herzustellen, der zur Übertragung auf die Zielmaschine in Standardprotokolle wie "Hexformat" von Intel oder "S-records" von Motorola umgewandelt wird. Laut Hersteller unterstützen alle Versionen die zugehörigen Gleitkomma-Coprozessoren und die IEEE-Software-Emulationen.

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Die Office-Automation-Software "Uniplex-II Plus" will die Stadtverwaltung von San Antonio, Texas, als Standard-Paket in allen ihren 27 Behörden einführen. Erstellt wurde das Unix-Programm bei der englischen Redwood Internatinal Ltd. Es fußt auf einem relationalen Datenbank-Management-System mit C-ISAM-Dateizugriff. Das Paket ist kompatibel zu Datenbanken, die mit "Informix-SQL", einem relationalen DBMS für Anwendungsentwicklung, sowie "Informix-4GL", einer Programmiersprache der vierten Generation, entwickelt wurden.

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Für Unix System V hat jetzt die Münchner Datapat GmbH das Textverarbeitungssystem "CCA-Emacs " angepaßt. Mit der in "C" geschriebenen Software wendet sich der Anbieter in erster Linie an Dokumentationsabteilungen und Universitäten.

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Neue Compiler für die Unix-Rechnerfamilie KSM32 hat jetzt Kontron, Eching bei München, in sein Angebot aufgenommen. Dabei handelt es sich um Systeme für Fortran77, Pascal und "C" des auf Compiler spezialisierten Unternehmens SVS, die auf dem Mathematik-Coprozessor MC68881 basieren. Auf den Anwendungsbereich der Künstlichen Intelligenz zielt ein Prolog-Compiler/Interpreter des Münchner Herstellers Interface.

In den Niederlanden wächst der Markt für Unix stärker als anderswo. Vor allem bei den kleinen Multiuser-Systemen mit zwei bis 16 Benutzern hat der Anteil der Unix-Maschinen während der letzten acht Jahre kontinuierlich zugenommen; dort lag er Ende 1986 bei 16 Prozent. Das ergab eine kürzlich veröffentlichte Studie der IDC Benelux. Die Analysten führen dieses überproportionale Wachstum auf die regen Marketing-Aktivitäten der X/Open-Gruppe in den

Niederlanden zurück. In den frühen 90er Jahren, so die IDC, werde der Unix-Marktanteil für kleine Mehrplatzsysteme etwa 60 Prozent betragen; für Mainframes, Superminis und PCs rechnen die Marktforscher mit einem gemächlicheren Wachstum.

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Das Release 2.0 der Unix-Implementierung "Xelos" gibt jetzt die Concurrent Computer Corporation frei. Ausgelegt ist das System auf die Superminis der Familie 3200 des Herstellers. Über die in Kürze verfügbare TCY/IP-Kopplung können für SW-Entwicklung und Grafik-Applikationen auch Apollo-Workstations eingebunden werden.