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12.05.2000 - 

Gastkommentar

Gemeinsame Portale gestalten

Thorsten Mieze, Senior Consultant bei Diebold Deutschland GmbH, München

Die Großen machen es vor. Portale sind der Hit im E- und M-Business. Ob Yahoo, AOL, Excite, Microsoft oder die mobilen E-Commerce-Dienste, alle versuchen, auf den Zug zu den Internet-Portalen aufzuspringen. Diese sind bei großen Carriern auf WAP-Basis in Vorbereitung. Kundeninformationsbedürfnissen entsprechend strukturierte Portale sind ein Renner.

Derzeit ist der Beginn eines Konzentrationsprozesses zu beobachten. Mitbewerber, die ihre Seiten ausschließlich auf ihre Produkte und Dienstleistungen konzentrieren, haben in der Online-Konkurrenz nur geringe Überlebenschancen. Mehr "Visits" werden die Unternehmen erringen, die auf der Basis komplementärer Angebote strategische Partnerschaften eingehen und gemeinsame Portale gestalten.

Auf digitalen Marktplätzen, wo der Wettbewerb nur einen Mausklick entfernt ist, gibt es neben Kundenbindung und Time to Market noch viele andere zeitkritische Herausforderungen. Vor allem funktionale Erfolgsfaktoren wie One-Stop-Shopping, One-to-One-Marketing und Community-Integration müssen verstanden und umgesetzt werden.

Einige Konzerne der Konsumgüterindustrie geben derzeit dreistellige Millionenbeträge für neue Web-Auftritte und Online-Vermarktung aus - Tendenz steigend. Und die Portale sind erst der Anfang der Einstiegs-Tools für Internet-Geschäfte. Als nächste Entwicklungsstufe können wohl so genannte Metanetze gelten. Gewarnt seien daher diejenigen, die sich noch mit ängstlichen Diskussionen um die Zahlungssicherheit im Internet und Broadcasting aufhalten. Sie werden weder eine Fahrkarte noch einen Stehplatz im Portalzug erwischen.