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Gemeinsame Vermarktung über Partner

Gemeinsame Vermarktung über Partner Siemens will Linux stärker unterstützen

29.01.1999
MÜNCHEN (CW) - Nach Sun und IBM bekennt sich nun auch die Münchner Siemens AG offen zu Linux. Das Betriebssystem soll künftig über Partner auf den Intel-basierten Workstations und Servern des Herstellers angeboten werden.

Wie Peter Schumpp-Kappler, Direktor Market Development bei Siemens, mitteilte, will der Anbieter Linux in Zukunft nicht mehr nur reaktiv, sondern auch proaktiv unterstützen. Dies bedeute, daß Siemens künftig die Intel-basierten Workstations der "Celsius"- Baureihe sowie die ebenfalls mit Intel-CPUs arbeitenden "Primergy"-Server gemeinsam mit Partnern auch mit dem Freeware- Unix vermarkten wolle.

Derzeit sei man mit mehreren möglichen Partnern im Gespräch, erklärte Schumpp-Kappler gegenüber der COMPUTERWOCHE. Namen wollte er noch nicht nennen. Im Rahmen des verstärkten Linux-Engagements seien unter anderem gemeinsame Marketing-Aktivitäten mit den Partnerfirmen geplant. Ein weiteres Ziel der Bemühungen sei es, unabhängige Software-Entwickler für Linux zu gewinnen, um das Angebot an entsprechenden Anwendungen zu erweitern.

Siemens-Kunden können bereits seit August 1998 Celsius- Workstations mit dem Betriebssystem Linux erwerben. Die Grundlage dafür bildet eine Kooperation des Münchner Konzerns mit der Suse GmbH. Der Linux-Distributor übernimmt demzufolge Installations- und Konfigurationssupport.

Hauptanwendungsgebiete für Linux sieht Siemens in den Bereichen Finanzdienstleistung, Forschung und Lehre, Industrie, Bibliotheksverwaltung und Internet-Service-Provider (ISP). Die Entscheidung für Linux ist laut Schumpp-Kappler eine logische Reaktion auf die Wünsche der Kunden und des Marktes. Bislang hat sich ein Teil der Anwender mit Siemens-Rechnern selbst um die Linux-Installation und -konfiguration gekümmert.