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05.10.1979 - 

Suche nach Vertragsfirmen erfolgreich:

Gemeinschaftsaussteller aus Großbritannien zufrieden

MÜNCHEN (CW) - Zufrieden über den Erfolg bei der SYSTEMS '79 äußerte sich Vily Ody, die die 20 britischen, an dem Gemeinschaftsdisplay beteiligten Firmen vor der Presse vertrat. Die meisten Unternehmen seien auf der Suche nach einer Vertragsfirma, die den Vertrieb ihrer Produkte in der Bundesrepublik Deutschland übernehmen wolle. Als besonders erfolgreiche Teilnehmer hob sie drei Hersteller hervor. Trotz der schlechten Messetage am Anfang hätten sich mehr Besucher für die Exponate der "kleinen Briten" interessiert als auf der letzten SYSTEMS.

Erfolgversprechende Kontakte zu deutschen Unternehmen fanden, so Frau Ody, die Vertreter von Data Recording, Pericom sowie English Numbering Mashines. Am letzten Messetag gelang es auch Trivector, Verhandlungen mit einem Interessenten aufzunehmen, war von dem Unternehmen selbst zu erfahren.

Data Recording Equipment Limited (Staines/Middlesex), das rund 15 Prozent seiner Produktion nach Deutschland ausführt, gelang es nach den Worten von David A. Lax, der den britischen und internationalen Verkauf betreut, Aufträge im Werte von rund 3,5 Millionen Mark für das Zweiplattenlaufwerk 4000 B hereinzuholen. In Großbritannien koste ein Gerät etwa 2500 Pfund Sterling. Vertrieb und Service nimmt in der Bundesrepublik Data Recording Instrument (München) wahr. Für 1980 rechnet das Unternehmen mit einer Expansion um 200 bis 300 Prozent, ein Ziel, das vor allem durch größere Marketinganstrengungen erreicht werden soll. "Auf die SYSTEMS kamen wir ohne Konzept, eigentlich nur, um gesehen zu werden und zu sehen, was die Leute wollen", erklärte Lax.

Auch Pericom Data Terminals (Milton Keynes/Buckinghamshire) gehörte zu den zufriedenen Teilnehmern an der Gemeinschaftsausstellung. Zum Vertrieb der Videoterminals, die das 65 Mitarbeiter starke Unternehmen vorstellte, konnten Verhandlungen mit einigen deutschen Firmen angeknüpft werden, sagte Ron Cragg als Verkaufsdirektor. Der Preis für den Vertrieb in Deutschland könne noch nicht genannt werden. In Großbritannien koste das 80er Modell umgerechnet 4000 Mark, die 132er Ausführung etwa 5300 Mark. Kritisch zur SYSTEMS äußerte Cragg, die Messe dauere zu lange, so daß sich die Besucher zu sehr auf Tag und Woche verteilten.

Nicht so viele OEM-Aufträge wie erwartet erhielt English Numbering Mashines Limited (Enfield/Middlesex) für den mit Mikroprozessoren ausgestatteten Mini-Matrixdrucker (Gewicht: 3,6 Kilogramm). Dennoch nannte Sales Manager Paul T. Talman die Messebeteiligung der 100prozentigen Rank-Tochter erfolgreich, wenn auch das Vertretungsproblem für die Bundesrepublik noch nicht gelöst sei.

Für Trivector Systems Limited (Hitchin/Hertfordshire) brachte erst der letzte Messetag den ersehnten Erfolg in Form von Interessenten, die den Vertrieb der Rechner in der Bundesrepublik übernehmen wollen. "Die Messe begann schwach", meinte der geschäftsführende Direktor A. S. Ball. "Zu uns kamen gar keine herein. Bis Donnerstag haben wir auch mit wenig Besuchern gesprochen. Jetzt, am letzten Messetag, sieht alles viel besser aus." Das rein britische Unternehmen mit 26 Beschäftigten und einer Jahreskapazität von rund 50 Rechnern für wissenschaftliche Zwecke sei wegen seiner recht starken Position im Mutterland nun am Sprung auf den Kontinent interessiert.