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05.08.1994

Genaue Projektplanung fuer Programme kaum moeglich Drittanbieter beanstanden die langen Wartezeiten fuer Chicago

SAN MATEO (IDG) - Der unklare Verfuegbarkeitstermin fuer Microsofts kommendes Desktop-Betriebssystem "Chicago" (Windows 4) beunruhigt Drittanbieter. Viele Softwarehersteller klagen ueber nur schwer projektierbare Chicago-Produkte.

Ein erfolgreicher Verkauf von Anwendungen unabhaengiger Softwarehaeuser haengt hauptsaechlich von einem genauen Timing ab. Das gilt sowohl fuer die Erstellung als auch fuer die Auslieferung der Applikationen. Idealerweise sollten die auf Chicago

basierenden Programme nicht spaeter als zwei Monate nach dem 32- Bit-Betriebssystem folgen, meint die CW-Schwesterpublikation "Infoworld".

Viele Anbieter befuerchten jedoch, dass Microsofts Betriebssystem nicht wie angekuendigt Ende 1994, sondern erst im Laufe des naechsten Jahres auf dem Markt erscheinen wird.

Der unklare Auslieferungszeitpunkt von Chicago fuehrt derzeit zu Komplikationen bei den Projekten verschiedener SoftwareAnbieter. Auch Ken Gardner, Vice-President of Products bei der Borland International Inc., uebt Kritik. Zwar werde Chicago den Marktanteil seines Unternehmens vergroessern, "aber was passiert, wenn Chicago nicht vor dem April 1995 erscheint?

Werden Kunden bis dahin keine Software mehr kaufen?"

Borland hat aus der Situation bereits Konsequenzen gezogen. Das Unternehmen geht davon aus, dass das Betriebssystem nicht vor dem ersten Quartal des kommenden Jahres erscheinen wird und konzentriert sich deshalb noch auf die Entwicklung fuer Windows 3.x.

Andere Anbieter zeigen sich

jedoch weitaus unsicherer. Die Peachtree Software Inc. beispielsweise arbeitet derzeit parallel an Applikationen fuer Chicago und Windows 3.x., um mit den Vorreitern mithalten zu koennen, erklaerte Karen Hanrahan, Product Line Manager des Unternehmens.