Melden Sie sich hier an, um auf Kommentare und die Whitepaper-Datenbank zugreifen zu können.

Kein Log-In? Dann jetzt kostenlos registrieren.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es hier per E-Mail anfordern.

Der Zugang zur Reseller Only!-Community ist registrierten Fachhändlern, Systemhäusern und Dienstleistern vorbehalten.

Registrieren Sie sich hier, um Zugang zu diesem Bereich zu beantragen. Die Freigabe Ihres Zugangs erfolgt nach Prüfung Ihrer Anmeldung durch die Redaktion.

25.02.2000 - 

Posteingang nicht mehr vorsortieren

Genius klassifiziert Dokumente

MÜNCHEN (CW) - Der Dokumenten-Management-Spezialist Easy AG erweitert sein System um intelligente Klassifizierungsmechanismen. "Genius" stammt von der Zeres GmbH, an der Easy seit Jahresbeginn mehrheitlich beteiligt ist.

Kernstück der Technik ist eine selbstlernende Software zur automatischen Klassifikation beliebiger Dokumententypen wie Aufträge, Rechnungen oder Korrespondenz. Eine Sammlung bereits antrainierter Dokumentenklassen ist im Lieferumfang enthalten und lässt sich laut Hersteller individuell erweitern - die Genauigkeit der Erkennung soll dabei über 95 Prozent betragen. Ein weiteres Feature ist, dass die Lösung auch bei gemischt mehrseitigen Belegen Informationen wie Kundennummer, Rechnungsbetrag oder Adresse extrahiert - die Verschlagwortung erfolgt ebenfalls automatisch.

Der um die Genius-Funktionen erweiterte Dokumentenerfassungs-Server "Capture" bietet Easy-Anwendern damit die Möglichkeit, Eingangspost wie Faxe, E-Mails oder gescannte Vorlagen nach ihrer Klassifizierung automatisch an bestimmte Empfänger weiterzuleiten, indem die Dokumente über MS-Outlook oder Workflow-Systeme einem elektronischen Postkorb zugewiesen werden.

Als praktisches Beispiel nennt Easy den Posteingang einer Krankenversicherung, wo täglich 10000 verschiedene Dokumente von Anträgen über Rechnungen bis zu Mahnungen eintreffen. Wurde die Post bislang zuerst manuell vorsortiert, einer Belegart zugeordnet und dann gescannt, erfolgt die Klassifizierung jetzt, nachdem die Dokumente durch Scannen und optische Zeichenerkennung (OCR) umgewandelt wurden. Das Besondere, so der Hersteller aus Mülheim an der Ruhr: Auch wenn für eine Rechnung ein bisher unübliches Format vorliegt, erkennt die Software die einzelnen Textfelder und kann die benötigten Daten herausfiltern. Dazu erfasst das System relevante Merkmale, gleicht diese mit den bereits trainierten ab und erweitert damit gleichzeitig die eigenen Musterbibliotheken.