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05.07.2005

Geografen steigen von Windows NT auf Linux um

Wirtschaftliche Gründe gaben beim Vermessungsamt Rheinland-Pfalz den Ausschlag für die Umstellung.

Die Vermessungs- und Katasterverwaltung in Rheinland-Pfalz will bis Anfang 2006 einen Großteil ihrer IT-Systeme auf Linux umstellen. Betroffen von der Migration sind das Landesamt für Vermessung und Geobasisinformation in Koblenz sowie landesweit 20 Vermessungs- und Katasterämter. Insgesamt sollen künftig rund 1400 Windows-Arbeitsplätze unter dem Zeichen des Pinguins laufen.

Migration in drei Schritten

Das Migrationskonzept der Landesbehörde umfasst drei Stufen. Mit Abschluss der Konzeptions- und Evaluationsphase im Sommer 2005 sollen die Anwender bereits über Betriebssystem-nahe Dienste sowie die wesentlichen Funktionen der Büroautomation unter Open Source verfügen können. Im Herbst wollen die IT-Verantwortlichen die geodätischen Fachanwendungen portieren und in zwei Vermessungsämtern Pilotprojekte für die Server-Umstellung aufsetzen. Verläuft Phase zwei erfolgreich, will man den Rollout in den übrigen Dienststellen angehen und bis Anfang 2006 abschließen.

Die großen Hürden kommen noch

Da das bislang an den PC-Arbeitsplätzen eingesetzte Betriebssystem Windows NT 4.0 von Microsoft nicht mehr unterstützt wird, habe sich die Behörde fragen müssen, auf welcher technischen Plattform die künftige IT-Infrastruktur aufbauen solle, berichtet Gerold Orth, Präsident des Landesamts für Vermessung und Geobasisinformation Rheinland-Pfalz. Auf Basis einer Studie habe man sich schließlich für Linux entschieden. "Den Ausschlag haben dabei wirtschaftliche Gründe gegeben."

Bislang hat den Beschluss niemand bedauert. Allerdings stehen der Behörde mit der Portierung der Fachanwendungen und der Migration der Server die schwierigsten Hürden erst noch bevor. (ba)