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24.11.1995

Gerichtsurteil erst im Februar 1996 Packard Bell wirft Compaq vor, Alt-PCs als neu zu verkaufen

FRAMINGHAM (IDG) - Vor einem halben Jahr zog Compaq gegen den PC- Hersteller Packard Bell mit der Beschuldigung vor Gericht, Packard Bell wuerde PCs mit gebrauchten Teilen als neu verkaufen. Vergangene Woche legte der Anwalt der Beklagten ein 15seitiges Schriftstueck vor, in dem Compaq aehnlicher Machenschaften geziehen wird.

Compaq habe Grosshaendlern die Moeglichkeit gegeben, gebrauchte Geraete zu kaufen, frisch zu verpacken und erneut loszuschlagen, sagte Marshall Grossman, einer der Anwaelte, die Dell vor Gericht vertreten. Compaq habe seinen Haendlern ein Programm geschickt, mit dem die Festplatte wieder in den Originalzustand zurueckversetzt werden koenne. Bis 1993 haetten Compaq-Vertragspartner PCs aus neuen und gebrauchten Teilen zusammengesetzt, schreibt Grossman.

Die Compaq-Anwaelte konnten die Vorwuerfe bis jetzt nicht entkraeften. "Packard Bell will damit nur von seinen Praktiken ablenken", erklaerte William Coston, einer der Compaq-Vertreter. Compaq liefere seinen Grosshaendlern neue Verpackungen, doch seien diese nicht fuer gebrauchte Geraete gedacht. Ein Urteil im anstehenden Verfahren wird erst fuer Februar 1996 erwartet.