Melden Sie sich hier an, um auf Kommentare und die Whitepaper-Datenbank zugreifen zu können.

Kein Log-In? Dann jetzt kostenlos registrieren.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es hier per E-Mail anfordern.

Der Zugang zur Reseller Only!-Community ist registrierten Fachhändlern, Systemhäusern und Dienstleistern vorbehalten.

Registrieren Sie sich hier, um Zugang zu diesem Bereich zu beantragen. Die Freigabe Ihres Zugangs erfolgt nach Prüfung Ihrer Anmeldung durch die Redaktion.

05.03.1999 - 

Gerüchte über ein oder mehrere Spinoffs

Gerüchte über ein oder mehrere Spinoffs Wallstreet spekuliert über die Aufspaltung von HP

NEW YORK (CW) - Spaltet sich Hewlett-Packard (HP) in zwei oder noch mehr Unternehmen auf? Diese Frage kursiert seit Anfang der Woche an der Wallstreet. Der angeschlagene IT-Gigant plant demnach ähnlich wie AT&T mit Lucent den Befreiungsschlag.

Wie das "Wall Street Journal" unter Berufung auf gut unterrichtete Kreise meldet, denkt das HP-Management über die Aufteilung des Konzerns in mindestens zwei unabhängige und börsennotierte Companies nach.

Beobachter mutmaßen, daß die offenbar dramatischen Umwälzungen, vor denen HP steht, auf die Empfehlung externer Berater zurückgehen. HP-Chef Lewis Platt hatte, nachdem das Unternehmen seit längerem unter stagnierenden Umsätzen sowie zurückgehenden Gewinnen leidet, die Consultants von McKinsey ins Haus geholt. Diese könnten jetzt, so die Annahme, neben den bereits laufenden Kostensenkungsprogrammen einen Spinoff empfohlen haben, wie ihn etwa AT&T vor drei Jahren mit der Ausgliederung von Lucent Technologies und NCR erfolgreich vorexerziert hat.

Welche Unternehmensbereiche betroffen sein könnten, ist ungewiß. Naheliegend wäre nach Auffassung von Experten eine Verselbständigung der Business Units Meßtechnik und Medizintechnik, die allerdings mit acht beziehungsweise drei Prozent Umsatzanteil sowie zuletzt rückläufigen Einnahmen nicht groß und attraktiv genug für ein eigenes Going Public wären.

Der Bereich Computerprodukte und -dienstleistungen, der derzeit 86 Prozent des gesamten HP-Geschäfts ausmacht, litt allerdings zuletzt auch unter zum Teil heftigen Einbußen - insbesondere bei Unix-Servern.