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26.04.2002 - 

Noch keine Entscheidung über Auslagerung der IT gefällt

Gerüchte um die Deutsche Bank

FRANKFURT/M. (jha) - Die Deutsche Bank erwägt, ihre IT einem externen Dienstleister zu übergeben. In den nächsten Wochen wird voraussichtlich ein Ausschreibungsverfahren gestartet.

Der Finanzdienstleister überlegt, seine IT an einen externen Dienstleister auszulagern. Gegenüber der COMPUTERWOCHE dementierte Deutsche-Bank-COO Hermann-Josef Lamberti allerdings Pressemeldungen, wonach bereits konkrete Angebote vorlägen. So hatte etwa die "Financial Times Deutschland" die Namen der Outsourcer T-Systems, Accenture, EDS und IBM Global Services ins Spiel gebracht. Außerdem meldete die Wirtschaftszeitung, das Volumen des möglichen Outsourcing-Vertrags belaufe sich auf 350 Millionen Euro pro Jahr. Rund 700 Mitarbeiter seien von der Neuausrichtung der IT betroffen, so das Blatt. Diese Angaben, so Lamberti, sind nicht richtig. "Es gibt Vorüberlegungen im eigenen Haus, und es finden Vorgespräche statt. Diese wurden vor dem Hintergrund des seit Dezember letzten Jahres eingeleiteten Konsolidierungsvorhabens geführt", erklärt das Vorstandsmitglied der Deutschen Bank. Im Zuge dieses Projekts wird die gesamte deutschland- und europaweit verteilte IT in zwei Data-Center-Hubs in Frankfurt am Main zusammengeführt. "Das ist in jedem Fall ein idealer Zeitpunkt, über die Infrastruktur nachzudenken", so Lamberti.

Davon wäre allerdings nur der RZ- und der Datenbankbetrieb betroffen. Auslagerung der Anwendungsentwicklung steht nicht zur Debatte. Da es weder Ausschreibung noch Vertrag gibt, konnte oder wollte der Technikchef keine Angaben über die Zahl der betroffenen Mitarbeiter und das mögliche wirtschaftliche Volumen machen. Eine Entscheidung darüber, ob ein Ausschreibungsverfahren eingeleitet werden soll, wird nach Angaben von Lamberti in den nächsten Wochen auf Vorstandsebene gefällt.