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Codenamen entschlüsselt?

Gerüchte um Intels Pläne für die Chips der Zukunft

13.12.1996

Der Newsletter geht davon aus, daß "Katmai" eine kleinere Weiterentwicklung des derzeit unter dem Codenamen "Deschutes" gehandelten Chips sein und Mitte 1998 auf den Markt kommen wird. Bei Deschutes handelt es sich um einen abgespeckten Pentium Pro, der mit dem neuen und erweiterten Multimedia-Befehlssatz "MMX 2" ausgestattet sein wird. Gegenüber der ersten Generation von MMX erwartet Michael Slater, Herausgeber des "Microprocessor Report", zusätzliche Verbesserungen bei 3D-Geometrie und doppelten Fließkommaberechnungen.

Williamette könnte nach Slaters Ansicht Intels Mainstream-CPU für die Jahre 1999 und 2000 werden. Es ist derselbe Chip, der vom Newsletter mit "P68" bezeichnet wird. Intel wird für diesen Prozessor vermutlich den Kern des "P6" verwenden. Deutliche Leistungssteigerungen sollen durch einen vergrößerten Recorder Buffer und eine zusätzliche Integer-Einheit erzielt werden. Gegenüber Deschutes erwartet der Newsletter eine um 30 bis 50 Prozent höhere Integer-Leistung pro CPU-Takt bei gleichzeitig deutlich verbesserter 3D-Grafik.

Daneben glaubt der "Microprocessor Report" zu wissen, daß Intel an einer 100-Megahertz-Version des P6-Bus arbeitet. Die derzeitige Variante mit ihren 66 Megahertz sei ausreichend für ein Vier-Wege-Pentium-Pro-System und möglicherweise auch noch für ein System mit vier 300-Megahertz-Deschutes, falls jede CPU mit 2 MB Cache-Speicher ausgerüstet würde. Spätestens mit einer Vier-Wege-Williamette-Konfiguration sei das Ende der Fahnenstange erreicht. Schon ein Ein- oder Zwei-Wege-Desktop auf Williamette-Basis könnte einen schnelleren Bus benötigen, so Slater.