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04.09.2006

Gerüchte um Massenentlassungen bei Intel

Der Chiphersteller steht vor einem Umbruch.

Das "Wall Street Journal" zitiert Insider mit der Schätzung, dass 10000 bis 20000 Arbeitsplätze bei Intel von einem Abbau bedroht sind. Der Konzern beschäftigt derzeit rund 100000 Mitarbeiter weltweit.

Für diese Woche sei eine interne Ankündigung avisiert, zitiert das Wirtschaftsblatt eine anonyme Quelle. Der Branchendienst "Cnet" kolportiert, Intel wolle 10000 Stellen streichen. Ob und in welchem Umfang es zu Entlassungen kommt, stand bis Redaktionsschluss nicht fest.

Intel-Sprecher Chuck Mulloy wollte die "Spekulationen" nicht kommentieren. Er wies aber darauf hin, dass die Ergebnisse einer internen Effizienzstudie bis spätestens Ende September veröffentlicht werden sollen. "Wir haben zugesagt, vor Ende des dritten Quartals über die geplante Restrukturierung zu informieren", so Mulloy. "Dabei liegen wir im Plan."

CEO Paul Otellini hatte bereits Ende April eine massive Neuordnung des Unternehmens angekündigt. Diese werde "jeden Teil der Firma" betreffen, sagte der Konzerchef damals vor Analysten. Der Umbau werde der größte seit Mitte der 1980er Jahre werden und solle das Unternehmen besser für die Zukunft aufstellen. Mitte Juli hatte Intel erstmals Ernst gemacht und 1000 Management-Positionen in allen Regionen und fast allen Hierarchieebenen gestrichen. Man wolle damit die Kosten senken, die Entscheidungswege verkürzen und die interne Kommunikation verbessern, erklärte das Unternehmen.

Mark Edelstone von Morgan Stanley erwartet, dass Intel insgesamt 15000 bis 20000 Stellen abbaut. Das beinhalte allerdings über Entlassungen hinaus auch geplante und zukünftige Verkäufe von Geschäftsbereichen, sagte der Analyst. So werde Intel etwa wieder auf den Stand von 2004 kommen. Seitdem hatte der Konzern massiv neue Mitarbeiter eingestellt. (tc)