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Geschäft mit der Angst?

12.11.1976

So lange ist es noch gar nicht her, daß sich diejenigen Anwender, die nicht mieteten, als Pioniere fühlen konnten: Sich - letztlich gegen die Intentionen der Hersteller - für eine "Abnabelung durch Kauf" zu entscheiden -, dazu gehörte schon eine gehörige Portion Mut und ein gut Teil vorausschauende Planung. Es waren nicht nur berufsmäßige Kritiker, die den Herstellern vorwarfen, das Geschäft mit der "Angst des EDV-Mannes vor vorzeitiger Systemveralterung" zu betreiben: "Miete macht frei", hieß die Devise.

Die Zeiten haben sich geändert: Eine Installation nicht statisch zu sehen, sondern alle mit den verschiedenen Vertragsformen (Langfrist-Miete, Leasing, Kauf) gegebenen Einsparungsmöglichkeiten zu nutzen, ist heute - so undramatisch das klingen mag - das Normale.

Denn Amortisationsrechnung hin, Zinsfuß her: Mieten, ist "Ó la long" teurer als leasen, leasen teurer als (bar) kaufen - da beißt die Maus keinen Faden ab.

Wem andere Konditionen angeboten werden, der frage sich, welche sonstigen (sicheren) Verdienstquellen der Geschäftspartner hat, sich solchen Luxus leisten zu können.

Die Rechnung ist denkbar einfach: Wenn das Ergebnis aus Kaufpreis geteilt durch Monatsmiete minus geplantem Einsatzzeitraum (in Monaten) ein negatives Vorzeichen hat, ist Kauf die beste Alternative - basta.