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06.11.1981 - 

Top-Manager verdienen zirka 200 000 Mark:

Geschäftsführer auf Berg und Talfahrt

GÜMMERSBACH (pi) - Die Kienbaum Vergütungsberatung aus Gummersbach hat Jetzt ihre 11. Gehaltsstrukturuntersuchung für Geschäftsführer und Vorstandsmitglieder vorgelegt: 1981 wird ein Drittel der Geschäftsführer bis 160 000 Mark im Jahr verdienen. Ein weiteres Drittel kommt auf 160 000 bis 340 000 Mark. Der Rest erhält noch mehr. Der Durchschnitt wird sich bei etwa 200 000 Mark einpendeln.

Geschäftsführer leben vom Unternehmenserfolg. In guten Jahren erzielen sie weit überdurchschnittliche Gehälter (plus 20 Prozent). Bei schlechter Ertragslage schrumpft ihr Einkommen dagegen beträchtlich durch Kürzung beziehungsweise Wegfall der Tantiemezahlungen. Immerhin macht dieser variable Anteil in "normalen" Jahren etwa ein Drittel ihres Gesamteinkommens aus. Diese starke Ertragsabhängigkeit ihrer Bezüge bedeutet für die Top-Manager Chance und Risiko gleichermaßen.

Neben dem Unternehmenserfolg entscheidet die Unternehmensgröße über das Gehalt. Höhere Verantwortung und größerer Aufgabenumfang werden honoriert. In Großunternehmen kann ein Vielfaches von dem verdient werden, was der Geschäftsführer eines kleineren oder mittleren Unternehmens erreichen kann. So verdient der Chef eines 100-Mann-Betriebes zirka 170 000 Mark. Der Kollege, der ein 5000 Mitarbeiter starkes Unternehmen führt, erhält 100 000 Mark mehr.

Nebenleistungen werden immer häufiger. "Üblich" sind: Dienstwagen (Anschaffungspreis zwischen 35 000 und 40 000 Mark, ausreichende Altersversorgung bis zur Höhe von 55 Prozent des letzten Grundgehaltes ohne Anrechnung der gesetzlichen Rente), Unfallversicherungen und Gehaltsfortzahlung bei Krankheit.

Der ausführliche Ergebnisbericht ist über die Kienbaum Vergütungsberatung, Postfach 1509, 5270 Gummersbach 1, zu beziehen.