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19.07.2002 - 

Versata bietet Tools für Bea Systems und IBM

Geschäftsregeln bereichern die Java-Entwicklung

19.07.2002
MÜNCHEN (as) - Die Vielfalt an Java-Entwicklungswerkzeugen nimmt ständig zu. Neue grafisch orientierte Produkte versprechen dabei einen leichteren Einstieg in die Welt der Java 2 Enterprise Edition (J2EE). Ein Beispiel ist Versata, das sich auf Design, Wartung und Generierung von Komponenten in Form von Geschäftsregeln spezialisiert hat.

Programmierer und Softwarearchitekten haben heute die Wahl, wie sie Geschäftsanwendungen auf der Basis von J2EE erstellen wollen. So werden mittlerweile ergänzend zu mächtigen Entwicklungsumgebungen wie "Jbuilder" von Borland, "Sun One Studio" (vormals Forté und Netbeans) von Sun, "Websphere Studio" von IBM oder "Jdeveloper" von Oracle eine ganze Reihe grafisch orientierter Werkzeuge geboten. Sie versprechen einen leichteren Einstieg in die Java-Programmierung, indem sie den Entwickler und Architekten von komplexen Java-APIs abschirmen und eine Modellierung mit anschließender automatischer Generierung von Komponenten und Prozessen propagieren. Beispiele sind "Weblogic Workshop" von Bea Systems, "Optimal J" von Compuware, der "Arcstyler" von Interactive Objects oder Versata mit seiner "Business Logic Suite".

Letztere dient der datenbankzentrierten Anwendungsentwicklung und bietet ein Framework speziell für die Verwaltung und Generierung von Server-basierenden Java-Komponenten, die Systemlogik in Form von Geschäftsregeln enthalten. Wird ein bestimmter Event ausgelöst, lassen sich zur Laufzeit der Dateninput, die Umsetzung von Datenformaten, die Bearbeitung der Daten sowie der Output nach den Bedürfnissen des Unternehmens entsprechend der hinterlegten Geschäftsregeln steuern. Laut Achim von Montigny, Geschäftsführer bei Versata und zuständig für Mitteleuropa, erlaubt der regelbasierende Ansatz, dass sich Entwicklung, Test und Wartung von Geschäftskomponenten viermal schneller als mit herkömmlichen codeorientierten Java-Tools bewerkstelligen lassen. Serverseitig könnten bis zu 95 Prozent der Anwendungs- und Persistenzlogik automatisch validiert, sequenziert und kompiliert werden.

Kernbestandteile der Versata-Suite sind eine Entwicklungs- und Designumgebung, ein Adapter für den Import von Modellen aus Rational Rose oder anderer UML-Werkzeuge sowie Konnektoren zur Anbindung von Backoffice-Systemen und Messaging-Lösungen von IBM und Tibco. Das benötigte Laufzeitsystem stellen die J2EE-Server "IBM Websphere, Advanced Edition" und "Bea Weblogic", die im Wesentlichen um Versata-Komponenten für die Steuerung von Prozessen erweitert werden. Bei Bedarf stehen zudem eine Monitoring-Konsole sowie Komponenten für die Präsentation der Versata-Anwendungen bereit.

Für das finanzielle Überleben von Versata ist die Partnerschaft mit IBM von zentraler Bedeutung. So lässt sich jetzt das "Versata Studio" über ein Plugin für das Entwicklungs-Framework "Eclipse" von IBM mit dessen J2EE-Tool "Websphere Studio Application Developer" kombinieren. Bereits 75 gemeinsame Kunden zähle man laut Montigny weltweit, darunter die Bayer AG, VGT Lehnkering und die Depfa Bank. Laut Olaf Kappel, Key Account Manager Enterprise Application Development Software bei IBM, rundet Versata das eigene Portfolio an J2EE-Werkzeugen ab. Vor allem Banken, Versicherungen und TK-Unternehmen würden mittlerweile regelbasierende Lösungen nachfragen, um im B-to-B-Geschäft eingehende Daten flexibler, schneller und gemäß der eigenen Strategie verarbeiten zu können.