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28.10.1977 - 

Seminar "Kreditwirtschaft":

Gestern Theorie heute Praxis

MÜNCHEN (hö) - "Echte" Anwender kamen im zweiten Teil des Seminars für die Kreditwirtschaft zu Wort: Klaus Dieter Kreuzer, ehemals Leiter der IBM- Geschäftsstelle München für Kreditwesen und Versicherungen, heute Geschäftsführer der Alldata Service GmbH, berichtete über die "Auswirkungen neuer Kommunikationsformen- auf Arbeitsabläufe und Arbeitsplätze". Basis hierzu lieferte ihm Befragung von über 30 Kreditinstituten in Deutschland, die eine Bestandsaufnahme über den Umfang von 14 unterschiedlichen Kommunikationsmitteln in den 13 verschiedenen Bereichen einer Bank zum Inhalt hatte. Die Antworten spiegelten in erster Linie aber nur Meinungen und Tendenzen wider. Kreuzer hält jedoch "Meinungen für eine mächtige Kraft für den Fortschritt und die Zufriedenheit der von den Kommunikationsmitteln betroffenen Menschen". Deshalb lohne es sich, darüber nachzudenken, wie die verschiedenartigen Kommunikationsmittel bei den aufgezeigten Zielgruppen verstanden und akzeptiert werden.

"Das Leistungsangebot der Kreditinstitute im Zeichen neuer Kommunikationsformen" beschrieb Alfred Richter, Sprecher des Vorstands der Verbraucherbank AG, Hamburg. Richten der im Jahre 1963 bereits Gediehen zur Automation von Bankleistungen publizierte, zeichnet für das erste in Deutschland existierende online- gesteuerte Computernetz der Verbraucherbank verantwortlich. Er hält es für notwendig, eine Automatisierung und Prozeßsteuerung des bankbetrieblichen Leistungsvorgangs aus betriebswirtschaftlicher Sicht durchzuführen, da "die Entwicklung der Personalkosten eine Dynamik erreicht hat, die schon heute mit Sicherheit das Ende der bisherigen bankbetrieblichen Leistungsdarstellung erkennen läßt". Ausgehend von dieser Erfordernis sowie von der zunehmenden Bedeutung des Mengengeschäftes, müssen die Banken seiner Meinung nach neue Kommunikationstechniken für ihr Angebot entwickeln, "um den Mengengeschäftsvorfällen in den 80er Jahren entgegenwirken zu können".