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11.08.2005

Gewerkschaft schließt Jobbündnis mit CSC

Einsparungen durch Offshoring fließen in Fortbildung.

Der US-amerikanische IT-Dienstleister Computer Sciences Corp. (CSC) hat mit der britischen Gewerkschaft Amicus ein Abkommen über den Umgang mit vom Offshoring betroffenen Mitarbeitern getroffen. CSC sichert darin zu, dass Beschäftigte, deren Arbeit in Niedriglohnländer verlagert wird, nicht zwangsläufig entlassen werden. Die betroffenen Mitarbeiter sollen stattdessen umgeschult werden, so dass sie vergleichbare Karrierechancen und Verdienstmöglichkeiten haben.

Die Qualifikation der heimischen Arbeitskräfte finanziert sich durch die Einsparungen, die CSC mit dem weltweiten Sourcing erzielt. Mit einer vorausschauenden Weiterbildung kann dem Arbeitsplatzabbau begegnet werden, weil vor allem einfache Tätigkeiten ausgelagert werden. Peter Skyte von der Gewerkschaft Amicus lobt den Abschluss: "Die Globalisierung ist wirtschaftliche Realität. Sie entbindet die Arbeitgeber nicht davon, mehr in Mitarbeiter, ihre Qualifikation sowie Technik zu investieren und sich weniger im Wettrennen um die niedrigsten Löhne zu engagieren. Wir hoffen, dass weitere Firmen folgen werden."

Das Abkommen ist das erste seiner Art weltweit und könnte richtungsweisend sein. Zum einen wirkt es auf Alternativen zum Arbeitsplatzabbau bei den auslagernden IT-Dienstleistern hin. Zum anderen zeigen die Gewerkschaften Kreativität im Umgang mit diesem für sie heiklen Thema. (jha)