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28.10.1994

Gewinn schmolz um vier Fuenftel Massiver Ertragseinbruch bei Sligos im ersten Halbjahr 1994

PARIS (CW) - Der franzoesische Software- und Serviceanbieter Sligos steigerte im ersten Halbjahr 1994 den Umsatz um 13 Prozent auf 2,01 Milliarden Franc (rund 719 Millionen Mark).

Schon bei Bekanntgabe des Ergebnisses fuer das erste Quartal 1994 musste der damals neu angetretene Praesident des Pariser Softwarehauses, Henri Pascaud, Geruechte dementieren, wonach sich die zur Zeit defizitaere Grossbank Credit Lyonnais von ihrer Tochter trennen wolle. "Ein Verkauf steht nicht zur Debatte, und andere Wege sind derzeit nicht erkennbar", meinte Pascaud im April. Auch bei Vorlage der enttaeuschenden Zahlen fuer die ersten sechs Monate des laufenden Geschaeftsjahres gab es erneut Fragen in diese Richtung, denen Pascaud jedoch auswich.

Sligos erzielte im ersten Halbjahr Einnahmen von 2,01 Milliarden Franc - scheinbar ein Zuwachs von fast 13 Prozent. Tatsaechlich entstand das Plus jedoch in erster Linie durch den Erwerb der Marben-Gruppe. Ohne deren konsolidierte Verkaeufe waere der Sligos- Umsatz (zu konstanten Preisen und Wechselkursen) nur um 1,2 Prozent gestiegen.

Der Gewinn nach Steuern schmolz um beinahe vier Fuenftel auf 13,1 Millionen Franc zusammen. Ein "Repositionierungsaufwand" von 150 Millionen Franc liess auch das Betriebsergebnis um 31 Prozent auf 95,7 Millionen Franc schrumpfen. Dazu kamen Sonderabschreibungen und Rueckstellungen fuer einen Sozialplan in Hoehe von 52 Millionen Franc.

Fuer das Gesamtjahr erwartet Pascaud einen Umsatz von 4,1 Milliarden Franc und einen niedrigeren Gewinn als 1993, auch wenn "die Talfahrt in unserer Branche jetzt beendet ist".