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26.08.1994

Gewinnplus von 28 Prozent Hewlett-Packard verzeichnet glaenzendes Quartalsergebnis

MUENCHEN (CW) - Die schon sehr hoch gesteckten Erwartungen fuer das dritte Quartal konnte Hewlett-Packard (HP) noch ueberbieten. Das DV-Vorzeigeunternehmen verzeichnete eine 28prozentige Gewinnsteigerung und ein 22prozentiges Umsatzwachstum.

Im dritten Quartal des laufenden Geschaeftsjahres, das am 31. Juli 1994 endete, erwirtschaftete HP einen Umsatz von 6,1 Milliarden Dollar und damit 22 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Der Gewinn stieg um 28 Prozent auf 347 Millionen Dollar.

Mit einer 27prozentigen Steigerung auf sechs Milliarden Dollar lag auch der Auftragseingang ueber den Erwartungen. Das groesste Nachfragewachstum von 42 Prozent verzeichnete HP im asiatisch- pazifischen Raum. Das Auftragsvolumen im amerikanischen Heimatmarkt stieg um 24 Prozent, ausserhalb der USA um 20 Prozent. In Europa nahm die Nachfrage um 23 Prozent zu (Vorjahr sechs Prozent).

Laut HP-Angaben war besonders bei den PCs und den Netz-Servern ein Auftragsplus zu verzeichnen, der weit ueber dem Marktwachstum liege. Sehr gut abgeschnitten habe der Bereich der Tintenstrahldrucker. Im Gegensatz zur gemaessigten Nachfragesteigerung bei Workstations seien die Unix-Server HP9000 Modell 800 in der Gunst der An-wender stark gestiegen.

In den ersten neun Monaten des Geschaeftsjahres 1994 verbuchte HP einen Umsatz von 18 Milliarden Dollar, was einem Plus von 23 Prozent gegenueber den ersten drei Quartalen des Vorjahres entspricht. Der Gewinn wuchs um 28 Prozent auf 1,1 Milliarden Dollar.

Dem vierten Quartal sieht HP-Chef Lewis Platt mit Gelassenheit entgegen, auch wenn er weiterhin mit hohem Konkurrenz- und Preisdruck rechnet. Unsicherheit bereiten allerdings HPs umfangreiche Lagerbestaende, die inzwischen einen Wert von 4,1 Milliarden Dollar oder 18,2 Prozent des zweiten Quartalsumsatzes ausmachen, so berichtet das "Wall Street Journal". Zwar argumentiere HP, dass das Unternehmen damit auf die hohen Auftragseingaenge reagiere, die Analysten beobachten aber diese Entwicklung sehr aufmerksam.