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08.10.1982

Gewissensfrage

Die Ereignisse der letzten Tage haben auch einen sturmerprobten Computer-Lotsen wie Sebastian Trauerwein bis auf die Netzhaut aufgeweicht.

Tränen für Helmut den Richtigen? Bewahre. Das Bildschirmtext-Pilotprojekt kann auch einem Schwarz-Schilling den Wettbewerb nicht ersetzen. Und DB-Chef Gohlke wird mit seinem Spezi Volker Hauff kaum zur IBM Deutschland zurückkehren. Dazu ist es wohl zu späth.

Nein, S. T. würgen Wehmutsgefühle wenn er an die Verluste der vergangenheitsträchtigen Cii-Honeywell Bull denkt. Wie konnte es dazu kommen? Anfang der Siebziger waren die Honeybuller noch für die exzellente VB-Ausbildung bekannt. Da wurde keiner auf den Kunden losgelassen, der nicht mindestens eine Programmiersprache sprechen konnte. Ein Genuß für den DV/Org.-Chef, sich mit "seinem" Vertriebsbeauftragten zu unterhalten. Über Firmware und Codasyl, Pre-sales-Unterstützung und PoIitik .

Der heutigen VB-Generation sind Begriffe wie MIS und Mips fremd.

Könnte indes sein, daß die VB-Verdummung von den DV-Herstellern bewußt in Kauf genommen wird. Überlegung: Wer ahnungslos ist, den plagt auch kein schlechtes Gewissen, wenn er dem Anwender einmal etwas vorflunkern muß. Allerdings ist der mittlerweile schlauer geworden.