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09.01.1998 - 

Nachfrage dürfte aber ansteigen

GfK: Verbraucher in puncto Multimedia unschlüssig

09.01.1998

Danach konnten von den insgesamt 1800 Befragten 40 Prozent mit Technologien wie digitalem Fernsehen und Video nichts verbinden. Auffallend seien dabei vor allem die Diskrepanzen zwischen Deutschland und Großbritannien, so die Marktforscher. Während PC-Anwender hierzulande überdurchschnittlich gut über neue Technologien informiert sind, trifft für die Briten genau das Gegenteil zu. Franzosen und Spanier rangieren auf Mittelplätzen.

An der Spitze liegen die Inselbewohner dann allerdings, was den Besitz digitaler Hardware angeht, gefolgt von Frankreich und Spanien. Eindeutiges Schlußlicht ist hier Deutschland. Die Marktforscher erklären dieses Phänomen damit, daß mittlerweile nahezu jeder dritte deutsche Haushalt über einen PC verfügt; in anderen Ländern beträgt hingegen diese Quote lediglich 18 Prozent. Damit sei bei den Bundesbürgern ein gewisser "Sättigungsgrad" erreicht, der das Interesse an neueren Technologien nur verhalten aufkommen läßt. Die britischen Auguren prognostizieren deshalb ein "überdurchschnittliches Ansteigen" der Verkäufe in Deutschland in puncto Multimedia-Equipment. Das Interesse an digitalen Kameras, Camcordern und Multimedia-Fernsehern sowie Modems dürfte sich demnach sehr stark, der Absatz konventioneller Produkte wie Kameras und Fernseher dagegen rückläufig entwickeln.

Aber mehr denn je wird auch in Zukunft gelten: In der Europäischen Union sind die Kaufmotive von Land zu Land verschieden. Während etwa die Briten am stärksten darauf bedacht sein werden, nicht nur ihr Informationsdefizit zu beseitigen sondern auch ihre Haushalte mit modernsten elektronischen Kommunikationsmitteln auszustatten, dürften die Deutschen auch weiterhin - gemessen an EU-Maßstäben - eher Zurückhaltung üben.