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26.07.2002 - 

Zehn Prozent der Mitarbeiter müssen gehen

GFT speckt weiter ab

MÜNCHEN (CW) - Der IT-Berater und Systemintegrator GFT Technologies AG aus St. Georgen wird zwischen 100 und 120 der insgesamt 1300 Mitarbeiter entlassen. Zudem revidierte das Unternehmen das Umsatzziel für 2002 von 230 auf 165 Millionen Euro .

"Wir haben es mit einer fundamentalen Entwicklung im IT-Bereich zu tun, der man mit strukturellen Maßnahmen und neuen Dienstleistungsansätzen begegnen muss", kommentiert der Vorstandsvorsitzende Ulrich Dietz.

Angesichts der dürftigen Auftragslage korrigierte GFT die Umsatz- und Ergebniserwartungen für dieses Jahr. Die Einnahmen des laufenden Geschäftsjahres schätzt der Vorstand auf 165 Millionen Euro. Der Ebitda (Überschuss vor Steuern, Zinsaufwendungen, Abschreibungen und außerordentlichem Ergebnis) wird nach Angaben von Finanzchef Markus Kerber ausgeglichen oder leicht positiv sein, bestenfalls würden zwei Millionen Euro erwirtschaftet. Im März hatte das Unternehmen noch 230 Millionen Euro als Jahresumsatz veranschlagt, bei einem Ebit (Überschuss vor Steuern, Zinsaufwendungen und außerordentlichem Ergebnis) von 9,7 Millionen Euro.

Hoffnungen setzt GFT auf die jüngst gegründete Firmentochter Emagine. Sie vermittelt DV-Experten und verwaltet die Kapazitäten von Freelancern sowie kleinen IT-Dienstleistern. Auf diese Weise entfällt für die Auftraggeber der administrative Aufwand. Emagine soll 50 Millionen Euro des korrigierten Gesamtumsatzes erwirtschaften. Der Name der GFT-Tochter hat jedoch nichts mit der ehemaligen IT-Sparte Emagine der Deutschen Bank zu tun. Das Geldhaus erwarb vergangenes Jahr 25 Prozent des IT-Dienstleisters und hatte seine DV-Gesellschaft der GFT überschrieben. (fn)