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05.04.2005

GFT spürt leichte Belebung und kündigt Profite an

2005 soll der Umsatzschwund aufgehalten werden.

Der IT-Dienstleister GFT Technologies AG hat eine durchwachsene Bilanz seines Geschäftsjahres 2004 gezogen. Zwar zeigt die Umstrukturierung Wirkung, der große Durchbruch ist aber ausgeblieben. So schrumpfte der Umsatz gegenüber dem Vorjahr um neun Prozent auf 125,5 Millionen Euro. Allerdings konnte sich GFT in jedem Quartal sequentiell verbessern. Vor allem der vierte Berichtszeitraum stach mit Einnahmen von 35,5 Millionen Euro positiv heraus.

Spanien statt Schwarzwald

Der Verlust vor Steuern schrumpfte von 13,4 Millionen auf 2,2 Millionen Euro. Netto verzeichnete GFT ein Minus von 3,87 Millionen Euro nach minus 17,7 Millionen Euro im Vorjahr. Gründe für die Verbesserungen sind reduzierte Abschreibungen, ein geringerer Materialaufwand sowie die Senkung der Personalkosten um elf Prozent. Neue Mitarbeiter warb der Dienstleister vor allem in Spanien an, während hierzulande Stellen abgebaut beziehungsweise Beteiligungen verkauft wurden. Nur noch ein Drittel aller GFT-Angestellten sind in Deutschland beschäftigt.

Für das laufende Jahr gab sich Firmenchef Ulrich Dietz optimistisch, der Umsatz soll im einstelligen Bereich wachsen. Das erste Quartal sei ähnlich wie im Vorjahr gelaufen, so Dietz, ohne konkrete Zahlen zu nennen. Auch im schwierigen deutschen Markt erwartet der Firmenchef, dass sich 2005 die Geschäfte wieder besser entwickeln. Auf der Ertragsseite strebt GFT ein "deutlich positives Vorsteuerergebnis" an. Dies war dem Unternehmen bereits im dritten und vierten Quartal des vergangenen Geschäftsjahres gelungen. An liquiden Mitteln verfügt GFT noch über 30,6 Millionen Euro. (ajf)