Melden Sie sich hier an, um auf Kommentare und die Whitepaper-Datenbank zugreifen zu können.

Kein Log-In? Dann jetzt kostenlos registrieren.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es hier per E-Mail anfordern.

Der Zugang zur Reseller Only!-Community ist registrierten Fachhändlern, Systemhäusern und Dienstleistern vorbehalten.

Registrieren Sie sich hier, um Zugang zu diesem Bereich zu beantragen. Die Freigabe Ihres Zugangs erfolgt nach Prüfung Ihrer Anmeldung durch die Redaktion.

11.12.1981 - 

Rechner- und Peripherie-unabhängige Kern-Software:

GKS bildet Grundlage für grafische DV

BONN (pi) - Das grafische Kernsystem GKS bildet nach Angaben der Arbeitsgemeinschaft für Entwicklungsplanung und Datenverarbeitung, Bonn, die genormte Grundlage der grafischen Datenverarbeitung. GKS beschreibe alle notwendigen und für die Mehrzahl der Anwendungen wünschenswerten grafischen Grundfunktionen für zweidimensionale Linien- und Rastergrafik.

Das Spektrum der Anwendungen reicht von passiver Ausgabegrafik bis zu komplizierten interaktiven Abläufen in Einsatzgebieten wie Business-Grafik, Kartografie, CAD/CAM-Anwendungen, Statistik oder Prozessdatenverarbeitung.

Die im GKS enthaltenen Funktionen sind unabhängig von der Zielmaschine und vom Betriebssystem definiert. Somit bleiben auch GKS-Implementierungen in einer höheren Programmiersprache portabel.

Der Anschluß der grafischen Peripherie an GKS erfolgt an einer definierten Schnittstelle. Dort ist der jeweilige Gerätetreiber implementiert. Er empfängt vom GKS die normierte grafische Information, bereitet sie gerätespezifisch auf und setzt sie an das Ausgabegerät ab. Der umgekehrte Prozeß vollzieht sich bei Eingabegeräten. Art und Umfang der Information, die der Treiber erhält, sind durch ein externes Profil der Gerätefähigkeiten beschreibbar.

Durch diese Technik arbeitet GKS geräteunabhängig, denn ein Programm, das die Grundfunktionen nutzt, kann ohne Änderung ähnliche Fähigkeiten auf einer breiten Palette verschiedener Geräte wie Plotter, Speicherröhren, Refreshröhren, Vektor- und Rastergeräten ansprechen. Zusätzlich werden im GKS durch automatische Simulation fehlender Eigenschaften spezielle Möglichkeiten geräteunabhängig nutzbar gemacht.

Durch die normierte Schnittstelle zum Anwendungsprogramm ist GKS für Bereiche, in denen grafische Fähigkeiten notwendig oder erwünscht sind, einsetzbar. Weiterhin kann man durch die Definition verschiedener Ausbaustufen des GKS die grafische Grundsoftware den unterschiedlichen Anwendungen, DV-Systemen und Gerätearten anpassen.