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13.11.2008

Gläubigerbanken fordern Kapitalspritze für Premiere - FAZ

FRANKFURT (Dow Jones)--Die Gläubigerbanken des Bezahlsenders Premiere AG sind einem Zeitungsbericht zufolge nur dann zu der angestrebten Umschuldung bereit, wenn dessen Hauptaktionär News Corp im Gegenzug die Kapitalbasis des Unternehmens stärkt. "Die Banken erwarten eine Kapitalspritze", berichtet die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (Freitagausgabe) unter Berufung auf Aussagen eines an den Verhandlungen Beteiligten.

FRANKFURT (Dow Jones)--Die Gläubigerbanken des Bezahlsenders Premiere AG sind einem Zeitungsbericht zufolge nur dann zu der angestrebten Umschuldung bereit, wenn dessen Hauptaktionär News Corp im Gegenzug die Kapitalbasis des Unternehmens stärkt. "Die Banken erwarten eine Kapitalspritze", berichtet die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (Freitagausgabe) unter Berufung auf Aussagen eines an den Verhandlungen Beteiligten.

Als wichtigste Gläubiger von Premiere werden laut "FAZ" die Royal Bank of Scotland, die Bayern LB, die HSH Nordbank und die Hypo-Vereinsbank genannt. Wie die Zeitung unter Berufung auf "informierte Kreise" weiter berichtet, erwägt News Corp die Bundesliga-Fernsehrechte ab 2009 auf eigene Rechnung von der Deutschen Fußball Liga (DFL) zu erwerben und als Kapitalerhöhung gegen Sacheinlage bei Premiere einzubringen. Die DFL will die Auktion für die Bundesliga-Rechte Jahresende abschließen.

Ein Sprecher des MDAX-Unternehmens wollte den Bericht ebenso wie ein News-Corp-Sprecher in Deutschland nicht kommentieren. News Corp, der auch Dow Jones und damit diese Nachrichtenagentur gehört, ist derzeit mit 25,01% an Premiere beteiligt.

Premiere will nach Aussage ihres Vorstandsvorsitzenden Mark Williams die Gespräche mit den Banken über die Restrukturierung von Kreditvereinbarungen bis zum Jahresende abschließen. Die Verhandlungen machten gute Fortschritte, sagte der Vorstandsvorsitzende diese Woche.

Vor dem Hintergrund der angespannten Liquiditätssituation und mit Blick auf die fortschreitenden Verhandlungen mit den Banken sprach Williams vom "Licht am Ende des Tunnels". In den vergangenen Quartalen hatte Premiere zur Finanzierung des laufenden Geschäfts Barmittel aufgezehrt.

Williams hatte ebenfalls im Oktober eine strategische Überprüfung des Unternehmens angekündigt. Auch diese soll nach Aussage des Vorstandsvorsitzenden bis zum Jahresende abgeschlossen sein.

Webseiten: http://www.faz.de

http://www.premiere.de

DJG/abe/roa

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