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22.04.1994

Global Lab Image in Version 3.0 verfuegbar Windows-Bildanalyse gliedert individuelle Zusatzmodule ein

MUENCHEN (CW) - Die Windows-Bildanalyse "Global Lab Image" von Data Translation ist in ihrer neuen Version 3.0 modular aufgebaut. Damit soll laut Hersteller die einfache Erweiterung auch um Komponenten von Drittanbietern oder Anwendern moeglich sein.

Bei vielen Anwendungen der Bildverarbeitung wechselt im Laufe der Zeit die Aufgabenstellung. Deshalb kann es vorkommen, dass sich die einmal erworbene Applikation nicht mehr fuer alle Arbeiten gleichermassen eignet und eine Umstellung auf ein anderes Programmpaket erforderlich wird. Data Translation nahm diesen Umstand zum Anlass, Version 3.0 der Bildanalyse- und - verarbeitungssoftware Global Lab Image modular aufzubauen. Das Tool enthaelt Basisfunktionen, die mit den jeweils benoetigten Zusatzmodulen unter einer einheitlichen Oberflaeche benutzt werden.

Fuer Entwickler wurde das Development-Environment Glide integriert, um anwendungsspezifische Komponenten zu programmieren. Glide umfasst neben Analysefunktionen eine Bibliothek mit Bildverarbeitungsalgorithmen. Die Entwicklung neuer Module erfolgt nach der DT-Open-Layers-Architecture, wobei sich neue Komponenten als Windows-DLLs im Directory von Global Lab Image ablegen lassen. Beim Starten der Software werden diese Module erkannt und als Icons in der Toolbox des Programms dargestellt.

Als ersten hauseigenen Baustein will der Hersteller in Kuerze ein Densitometrie-Modul anbieten. Densitometrie ist ein Verfahren zur Vermessung von optischen Dichten und wird in zahlreichen wissenschaftlichen Disziplinen wie der Materialanalyse oder der Radiografie angewendet. Damit lassen sich Rueckschluesse auf die tatsaechliche Dichte oder Dicke eines Materials ziehen. Geplant sind weitere Module zur Mustererkennung, Bildkompression und Bilddatenbankverwaltung.

Version 3.0 bietet neben Analysefunktionen zur automatischen Objektvermessung und Klassifizierung auch Tools zur Bildverarbeitung: Dazu gehoeren Kantenerkennung, Filterung und Bildmittelung. Ein neues Feature des Updates ist die Eingrenzung einer Region of Interest (ROI) durch Freihandlinien, um beliebige Bildbereiche zu analysieren. Ausserdem bietet das neue Release 56 Partikelmessfunktionen.

Die Scripting-Funktion basiert auf einem C-Programmgenerator und erlaubt die Automatisierung von haeufig benoetigten Ablaeufen. Mit Hilfe eines Editors werden die C-Programme bearbeitet und anschliessend von einem Debugger getestet. Das Programm kostet knapp 4000 Mark und wird auch zusammen mit Bildverarbeitungshardware als Komplettpaket angeboten.