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14.04.1978

Globus reorganisiert mit Zentrallager:Phibas konzentriert den Bestellablauf

ZÜRICH (sg) - Nach fast zweijähriger Entwicklungsdauer hat jetzt der Globus-Konzern das von der hauseigenen EDV-Dienstleistungs-Unternehmung Systems-Service entwickelte Softwarepaket PHIBAS für die Automatisierung und Zentralisierung der Bestellabwicklung in Betrieb genommen. Globus ist mit mehr als 900 Millionen Franken Jahresumsatz eines der größten Schweizer Warenhäuser.

Bislang bestellten die sieben Globus Warenhäuser, die als autonome Betriebe innerhalb des Konzerns geführt wurden, unmittelbar bei den Lieferanten. Diese lieferten wiederum an sieben Zwischenlager aus. Nunmehr wird der ganze Ablauf zentral über die Systems-Service und ein in Spreitenbach eingerichtetes Zentrallager abgewickelt. Jede Filiale hat dabei auch weiterhin die Möglichkeit, ganz individuell zu bestellen. Dazu erhält jedes Profitcenter mehrmals monatlich, nach Rayon abgeschlossene, Dispositionslisten. Diese geben sowohl Aufschluß über Verkaufszahlen der eigenen Filiale als auch über die Summe aller übrigen Globus-Betriebe.

Anhand dieser Dispositionsliste, in der 20 000 Artikel des 30 000 Artikel umfassenden Globus-Sortiments erfaßt sind, kann die Bestellmenge für jeden Artikel exakt bestimmt werden. Die Daten werden dazu in jeder Filiale über ein MDS 21/40 erfaßt und täglich über PTT-Wählleitungen zur Verarbeitung bei der Systems-Service nach Zürich übermittelt. Die Verarbeitung erfolgt unverzüglich, so daß bereits am nächsten Tag ab dem Zentrallager Spreitenbach, dessen Drucker über eine Mietleitung mit der Systems-Service verbunden sind, die Belieferung der Filialen erfolgen kann.

Wichtigstes Detail der ganzen Applikation ist der automatisierte Bestellablauf. Dieser wickelt sich ebenfalls zentral für alle sieben Globus-Filialen in Zürich ab. In Abhängigkeit vom Artikel kann die Bestellvorgabe auf Grund der diversen Einzelbestellungen der Filialen direkt durch den Computer, aber auch durch den Einkäufer erfolgen. Am Ende der Verarbeitung schreibt der Computer die Bestellung an den Lieferanten und informiert in einem verdichteten Listing überdies die Filiale über die vorgenommenen Bestellungen mit allen notwendigen Angaben; auch darüber, wann welche Bestellmengen zum Verkauf bereitgestellt werden können.