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03.05.1985

Glossar

Abfragesprache

Eine der natürlichen Sprache (meist Englisch) möglichst nahe kommende Computersprache zur Selektion von bestimmten gewünschten Informationen aus einer Datenbank.

Benutzerservice

Eine zentrale Einrichtung - meist der DV-Abteilung - mit folgender Aufgabenstellung:

- Bereithalten verschiedener Endbenutzersysteme als Angebot für die Fachabteilung,

- Unterstützung bei der Auswahl des richtigen Endbenutzersystems für den jeweiligen Anwendungsfall, gegebenenfalls Einschaltung professioneller Systemanalytiker,

- Training der Endbenutzer, unkompliziert, kurzfristig,

- Unterstützung beim laufenden Betrieb, Problemfindung.

Decision Support System

Eine - nicht sehr klar zu fassende - Klasse von Endbenutzersystemen mit der Aufgabenstellung, Entscheidungsprozesse zu unterstützen. Gemeinsames Merkmal ist, daß alle diese Systeme in ihrem Nukleus mit Tabellen arbeiten, deren Spalten zeitliche Perioden darstellen (Modelle). Sie werden für Planungen aller Art (Finanz, Marketing, Vertrieb) mit komplexen Konsolidierungsmöglichkeiten angeboten.

Endbenutzer

Derjenige Benutzer von Informationen, der diese zur Erledigung seiner Aufgaben im Unternehmen benötigt.

Endbenutzersystem

Ein Softwaresystem, mit dem der "Endbenutzer" wichtige Probleme seines Arbeitsbereiches selbständig (das heißt ohne Einschaltung der DV-Abteilung) lösen kann. Typische Beispiele: Tabellenkalkulationsprogramme, Textverarbeitung.

Das Arbeiten mit Endbenutzersystemen wird auch häufig als "Individuelle Datenverarbeitung" oder "Personal Computing" bezeichnet.

Entscheidung, operativ

Beispiel: Dispositive Entscheidungen der Mitarbeiter oder Materialzuordnung, Einsatzplanung etc.

Merkmale: Kurzer Entscheidungshorizont von Tagen oder Wochen, schnelle Antwortzeiten, hohe Genauigkeit und Detaillierung, feste Struktur.

Entscheidung, taktisch

Beispiel: Einstellungspolitik, Mitarbeiterbedarf, Ressourcen-/Budget-Anforderungen festlegen, das heißt optimale Rahmenbedingungen für das operative Geschäft festlegen.

Merkmale: Entscheidungshorizont ein bis zwei Jahre, mittlere Antwortzeiten, Durchschnittsbildung und mittlere Genauigkeit, keine feste Struktur vorgebbar.

Entscheidung, strategisch

Beispiel: Produkt-Portofolio festlegen, neue Märkte angehen.

Merkmale: Entscheidungshorizont zwei bis fünf Jahre, kein Antwortzeitproblem, geringe Detaillierung und Genauigkeit, keine Struktur, hohe Unsicherheit.

Multidimensional

Die Möglichkeit, mehrere Teilmodelle (zum Beispiel nach Produkt, Region, Geschäftsstelle) nach den verschiedensten Gesichtspunkten auszuwerten und zu konsolidieren.

Nicht prozedural

Eine Formulierungsart der Problemlösung auf dem Computer, bei der das gewünschte Ergebnis/die Funktion, aber nicht der Lösungsweg (Prozedur) dorthin beschrieben wird.