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07.08.1987 - 

Installation kostete mehr als 1,5 Millionen Dollar:

GM präsentiert MAP-Netz im Einsatz

EAST PONTIAC (CWN) - Premiere bei General Motors: Nach einer Vorbereitungszeit von mehr als drei Jahren präsentierten jetzt der amerikanische Automobilkonzern und die GM-Tochter Electronic Data Systems Corp. (EDS) das erste voll funktionsfähige Netzwerk auf MAP-Basis (Manufacturing Automation Protocol). Installiert ist die Lösung in dem GM-eigenen Lkw-Werk in East Pontiac/Michigan.

Die GM-Fertigungsstätte im US-Bundesstaat Michigan habe innerhalb des auf drei Fabriken ausgelegten Projekts "Truck & Bus" eine Vorbildfunktion, heißt es in amerikanischen Fachkreisen. Vergangenes Jahr beliefen sich die Kosten für die Installation in diesem Werk nach Schätzungen von MAP-Kennern bereits auf über 1,5 Millionen Dollar.

Das Szenario der mit dem MAP-Netz verbundenen Systeme umfaßt 143 Roboter, 9 modular aufgebaute Farbzellen, 350 programmierbare Controller und 25 Zell-Controller. Um die Vernetzung zu realisieren, wurden über 30 Kilometer Breitband-Koaxialkabel benötigt.

Neben der Installation in East Pontiac gibt es in den GM-Werken Fort Wayne/Indiana und Oshawa/Ontario vergleichbare Projekte. Alle drei Fabriken sind mit Zell-Controllern von Hewlett-Packard und "VAX Area Managern" von Digital Equipment ausgerüstet. Die Roboter stammen von der GMF Robotics Inc. und Cincinnati Milacron; bestückt sind die Handhabungsautomaten mit INI MAP Boards, die für die fabrikweite Verbindung mit dem Netz sorgen. Die auf Rechnern der VAX-Familie von DEC erstellten Produktionsdaten werden über das MAP-Netzwerk an die Zell-Controller übermittelt. Diese Zellen stellen dann weiteren Automatisierungseinheiten, beispielsweise Robotern, die Lackierarbeiten ausführen, die benötigten Informationen zur Verfügung.