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14.01.1983 - 

Realisierung nur in Zwischenschritten möglich:

GMD-Workshop über ,"Sprachverarbeitung"

BONN (CW) - Gemeinsames Ziel aller Unternehmen und Institutionen, die sich mit der Sprachverarbeitung beschäftigen. sollte die sprecherunabhängige Spracherkennung bei fließend gesprochener Sprache sein. Das ist das Fazit eines Workshops "Sprachverarbeitung", den die Abteilung für Projektmanagement der Gesellschaft für Mathematik und Datenverarbeitung (GMD), Bonn, veranstaltete.

Die 65 Fachleute waren sich allerdings einig, daß die generelle Zielsetzung in mehreren verschiedenartigen technischen Zwischenstufen verfolgt werden müsse. Daher solle man sich nicht nur auf eine Anwendung der Sprachverarbeitung konzentrieren. Als Beispiele für derartige Zwischenstufen wurde die sprecherunabhängige Einzelworterkennung über Telefon und die sprecherunabhängige Einzelworterkennung mit begrenztem Wortschatz angeführt. Ein gemeinsames Systemkonzept sei jedoch nicht realisierbar, da die einzelnen Schritte jeweils eigene Lösungsansätze erforderten.

Nach Meinung der Workshopteilnehmer ist die Überführung der Prototypenentwicklungen in marktfähige Produkte besonders schwierig und kostenintensiv. Es könnte daher sinnvoll sein, gemeinsame Anstrengungen - auch bei gegenseitiger Konkurrenz - zur Markteinführung und zur Senkung einer sicher vorliegenden Akzeptanzschwelle zu unternehmen. Nur auf diese Weise sei es möglich, gegenüber dem überseeischen und fernöstlichen Ausland konkurrenzfähig zu werden.

Weiterhin wurde festgestellt, daß die Förderungsmaßnahmen des Bundesforschungsministeriums nur dann wirken, wenn auch die mit der Sprachverarbeitung befaßten Unternehmen und Institutionen ihre Anstrengungen verstärken.