Melden Sie sich hier an, um auf Kommentare und die Whitepaper-Datenbank zugreifen zu können.

Kein Log-In? Dann jetzt kostenlos registrieren.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es hier per E-Mail anfordern.

Der Zugang zur Reseller Only!-Community ist registrierten Fachhändlern, Systemhäusern und Dienstleistern vorbehalten.

Registrieren Sie sich hier, um Zugang zu diesem Bereich zu beantragen. Die Freigabe Ihres Zugangs erfolgt nach Prüfung Ihrer Anmeldung durch die Redaktion.

27.05.1994

Go-to-Win integriert individuelle Arbeitsmittel im LAN Persoenliches Windows-Menue von jeder Station aus aufrufbar

MUENCHEN (CW) - Die Dortmunder Gonet GmbH hat ein Integrations-Tool fuer Windows in lokalen Netzen vorgestellt. "Go-to-Win" ermoeglicht es, eine auf dem Server liegende Netzversion von Windows 3.1 mit der jeweils persoenlichen Oberflaeche eines Benutzers und den individuellen Anwendungsprogrammen von jedem Arbeitsplatz im LAN aus zu starten.

Den Zweck des neuen Tools beschreiben die Dortmunder so: Bislang war der Windows-User mit der Konfiguration einer persoenlichen Benutzeroberflaeche an seinen Desktop gebunden. Die Einrichtung des optimalen Arbeitsumfelds durch den Netzadministrator war mit erheblichem Aufwand verbunden. Mit Go-to-Win soll sich die Windows-Pflege im LAN laut Hersteller merklich reduzieren lassen. Empfohlen wird der Einsatz ab einer Netzgroesse von zehn Anwendern, wobei die Effizienz mit der Anzahl der Nutzer wachse.

Die Software wurde in C++ geschrieben und laesst sich unter den Netz-Betriebssystemen Novell Netware und Banyan Vines einsetzen. Sie besteht aus mehreren Komponenten: "Win Menue" ist eine mehrbenutzerfaehige Oberflaeche, deren Menuestruktur mit Hilfe eines Editors gruppen- oder anwenderspezifisch definiert werden kann. Mit "Print Cap" lassen sich alle im Netz angeschlossenen Drucker zentral verwalten, einzelnen Stationen zuordnen oder mit logischen Konfigurationen untereinander verbinden.

Unter den Systemdateien sorgt die Ini.Patch dafuer, dass die stationsbezogene Windows-Konfiguration um eine benutzerspezifische Komponente erweitert wird. Meldet sich der Anwender an einem beliebigen Arbeitsplatz im Netz an, so erhaelt Windows automatisch eine Meldung ueber die dort vorhandenen Hardwarevoraussetzungen (beispielsweise VGA-Karte sowie Groesse des Hauptspeichers) sowie Informationen ueber die jeweilige Windows-Menueoberflaeche und die Zugriffsrechte. Der Preis fuer das Komplettpaket ist gestaffelt und beginnt fuer zehn Benutzer bei 2900 Mark. Die Server-Lizenz kostet knapp 6000 Mark.